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Schweden gewinnt WM-Schlager gegen Tschechien 5:3

15. Mai 2022 · Lesedauer 2 min

Schweden hat das erste Schlagerspiel der Eishockey-WM in Finnland für sich entschieden. Einen Tag nach dem 3:1 gegen Österreich besiegte das Dreikronenteam am Sonntag Tschechien mit 5:3. Norwegen verspielte ebenfalls in der Gruppe B in Tampere gegen Großbritannien eine 3:0-Führung, siegte aber noch 4:3 nach Penaltyschießen. In Helsinki gewannen Kanada mit 6:1 gegen Italien und die Schweiz mit 6:0 gegen Dänemark auch ihr zweites Spiel. Frankreich besiegte Kasachstan 2:1.

Tschechien, am Dienstag nächster Gegner des ÖEHV-Teams, ging durch David Krejci (7.) in Führung. Danach übernahm Schweden das Kommando und drehte die Partie durch Rasmus Asplund (20./PP, 29.), Emil Bemström (23./PP2) und Mathias Brome (26.). Tomas Kundratek (38./PP) und Matej Blumel (46.) verkürzten zweimal für die Tschechen, Anton Bengtsson (45.) steuerte den fünften schwedischen Treffer bei.

Zu Mittag schien im Duell der beiden Mannschaften, die im Kampf um den Klassenerhalt am ehesten in Reichweite der Österreicher erwartet werden, lange Zeit alles auf einen ungefährdeten Sieg der favorisierten Norweger hinauszulaufen. Nach dem Führungstor von Andreas Klavestad (17.) sowie zwei Powerplay-Treffern von Mathis Olimb (27., 36.) lagen die zwei Drittel klar dominierenden Skandinavier 3:0 voran.

Im Schlussdrittel gelang den Briten aber ein Comeback. Nach einem vergebenen Penalty von Brett Perlini (44.) schossen Robert Dowd (53.) und Perlini (54.) innerhalb von 38 Sekunden sowie Mark Richardson (57.) die Partie in die Verlängerung. Im Penaltyschießen behielten für Norwegen Matthias Trettenes und Michael Haga die Nerven.

Kanada siegte gegen den krassen Außenseiter Italien nach 0:1-Rückstand durch Phil Pietroniro (13.). Travis Sanheim (16.) erzielte den Ausgleich für den Titelverteidiger, der im Mitteldrittel durch Josh Anderson (29.), Nicolas Roy (36.) und Kent Johnson (38.) die Partie entschied. Dysin Mayo (43.) und Noah Gregor (55./SH) erzielten die weiteren Treffer.

Ebenfalls auf Viertelfinalkurs ist die Schweiz. Fabrice Herzog (9.), Timo Meier (22./PP), Pius Suter (26.), Janis Moser (33.), Philipp Kuraschew (38./PP) und Denis Malgin (47.) sorgten für den bisher höchsten WM-Sieg der Eidgenossen gegen Dänemark, das zum Auftakt Kasachstan 9:1 abgeschossen hatte. Für das Schlussdrittel erlöste KAC-Torhüter Sebastian Dahm seinen Kollegen Frederik Dichow, der fünf Tore kassierte.

Frankreich, so wie Österreich aufgrund des Ausschlusses von Russland und Belarus Aufsteiger auf dem Grünen Tisch, machte mit einem 2:1 gegen Kasachstan einen ersten großen Schritt Richtung Klassenerhalt.

Quelle: Agenturen