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Challenger-Titel für Sebastian Ofner und Joel Schwärzler

08. März 2026 · Lesedauer 2 min

Sebastian Ofner hat sein zweites Tennis-Challenger-Turnier in Folge gewonnen. Nach dem Triumph in St. Brieuc vergangene Woche behielt der Steirer am Sonntag im Endspiel von Thionville in einem Krimi gegen den Norweger Nicolai Budkov Kjaer nach 2:14 Stunden mit 6:7(5),6:3,7:6(7) die Oberhand. Dadurch wird Österreichs Nummer eins am Montag im Ranking auf Position 85 aufscheinen. Seinen zweiten Karriere-Challenger-Turniersieg fixierte der Vorarlberger Joel Schwärzler in Kigali.

Ofner war bei dem Hartplatzevent als Nummer vier gesetzt und wurde somit im Duell mit der 19-jährigen Nummer sechs des Turniers seiner leichten Favoritenrolle gerecht. Es war das erste Duell der beiden auf der Tour. Im Entscheidungssatz gab es kein Break, weshalb die Entscheidung im Tiebreak fallen musste. Dort vergab Ofner zuerst einen Matchball, wehrte dann selbst einen ab, ehe er seine zweite Chance auf den Matchgewinn nutzen konnte.

"Die Freude ist natürlich mega, weil es eine toughe Anfangsphase dieses Jahr war. Dass es dann gleich so klappt, mit zwei Turniersiegen hintereinander, ist unfassbar", sagte Ofner. Gründe für seinen Erfolgslauf gäbe es mehrere. "Mein Selbstvertrauen ist wieder auf einem sehr hohen Level, ich kann mich auf meine Schläge verlassen und auch auf meinen Körper. Das ist immer richtig wichtig, wenn man so eine Phase hat, dass man merkt, es ist alles vorhanden", resümierte der ÖTV-Akteur.

Die Rückkehr in die Top 100 hatte der 29-jährige Steirer schon durch seinen Finaleinzug sicher gehabt. "Top 100 ist natürlich super und richtig viel Wert. Wieder Österreichs Nummer eins zu sein, ist auch immer was Besonderes." Nun steigt er wieder auf Sand um, ab 16. März nimmt er in Murcia seinen dritten Turniersieg in Folge auf Challenger-Ebene ins Visier.

Der 20-jährige Schwärzler besiegte in Ruanda in dem am Vortag wetterbedingt unterbrochenen Finale den italienischen Qualifikanten Stefano Napolitano 7:6(5),7:6(6). Schwärzler hat auch durch einen Finaleinzug in der Woche davor seinen erstmaligen Einzug in die Top 200 der Weltrangliste fixiert, am Montag wird er als Österreichs neue Nummer drei in den Top 175 stehen.

Zusammenfassung
  • Sebastian Ofner hat nach seinem zweiten Challenger-Turniersieg in Folge – zuletzt in Thionville nach 2:14 Stunden mit 6:7(5), 6:3, 7:6(7) gegen Nicolai Budkov Kjaer – nun Platz 85 der Weltrangliste erreicht und bleibt Österreichs Nummer eins.
  • Der 29-jährige Steirer zeigte sich nach dem Finale erleichtert und führt seinen Erfolg auf gestiegenes Selbstvertrauen, körperliche Fitness und die Rückkehr in die Top 100 zurück.
  • Joel Schwärzler, 20 Jahre alt, holte in Kigali seinen zweiten Challenger-Titel und steht nach einem 7:6(5), 7:6(6)-Finalsieg erstmals in den Top 200 der Weltrangliste (Top 175) und ist Österreichs neue Nummer drei.