Schmid freut sich über neue Konkurrenz im ÖFB-Team
Er sei froh, "dass ich die beiden im Team begrüßen kann und dass sie mit mir zusammenspielen", erklärte Schmid. "Es ist ja schön, wenn sie irgendwann neben mir spielen." Was seinen Status in der Nationalmannschaft betrifft, meinte Schmid: "Ich spiele hier seit drei, vier Jahren und habe, glaube ich, immer ordentliche bis gute Leistungen gebracht."
Angesichts der schwierigen Situation bei seinem Club Werder Bremen empfindet Schmid das Nationalteam-Intermezzo als äußerst positiv. "Hier kann man komplett abschalten, aber auch nur, weil wir hier in den letzten Jahren so gut gearbeitet haben und auch Testspiele haben, die man natürlich gewinnen will, aber nicht unbedingt gewinnen muss. Das ist ein Riesenunterschied zu Bremen, wo man eigentlich gewinnen muss."
Werder liegt sieben Runden vor Schluss vier Punkte vor dem Relegationsplatz. Zuletzt sorgten drei volle Erfolge aus den jüngsten vier Partien für eine gewisse Erleichterung, doch davor war man 13 Partien sieglos geblieben. "Natürlich macht das etwas mit einem", gestand Schmid. "Man merkt, dass Werder in Bremen für viele das Leben ist. Das spürt man, wenn man nach Niederlagen hängende Köpfe von Fans sieht oder wenn man auch sieht, wie viel Freude man Fans geben kann."
Aufgrund der Situation bei seinem Verein spielt die Weltmeisterschaft in Nordamerika in den Gedanken des 26-Jährigen noch keine große Rolle. "Ich denke nicht viel an die WM. Ich habe ganz andere Baustellen in meinem Alltag."
Zusammenfassung
- Romano Schmid sieht die beiden ÖFB-Neuzugänge Carney Chukwuemeka und Paul Wanner als "unfassbare Spieler" und freut sich, mit ihnen im Nationalteam zusammenzuspielen.
- Trotz seiner Stammplatzrolle seit drei bis vier Jahren im Nationalteam bleibt offen, ob Schmid angesichts der neuen Konkurrenz weiterhin gesetzt bleibt.
- Beim Club Werder Bremen, der aktuell sieben Runden vor Schluss vier Punkte vor dem Relegationsplatz liegt und zuletzt drei von vier Spielen gewann, empfindet Schmid das Nationalteam als positive Abwechslung zu den Vereinsproblemen.
