APA - Austria Presse Agentur

Salzburg bereit für Teil zwei der Duelle mit Austria Wien

09. Feb 2021 · Lesedauer 3 min

Red Bull Salzburg liegt im Frühjahr im Plansoll. Drei Siegen in der Fußball-Bundesliga folgte am Wochenende der Aufstieg ins Halbfinale des ÖFB-Cups. Ein Gegentor haben die "Roten Bullen" zur Freude von Trainer Jesse Marsch im Jahr 2021 noch keines erhalten. Am Mittwoch (20.30 Uhr) schickt sich die Austria nun erneut an, den Favoriten straucheln zu lassen. Bereits um 18.30 Uhr empfängt die Admira das Team aus Altach, der LASK gastiert zeitgleich in St. Pölten.

"Es ist ein bisschen eine komische Situation gegen den gleichen Gegner in zwei Bewerben. Wir müssen bereit sein für einen starken Kampf", sagte Marsch vor dem raschen Wiedersehen in der heimischen Arena. Der US-Amerikaner hatte die defensive Stabilität seines Teams vor dem Frühjahrsstart zum Thema Nummer eins auserkoren, er darf derzeit umso zufriedener sein. Salzburg will zum Abschluss der 16. Runde jedenfalls wieder ganz oben in der Tabelle stehen.

Die Violetten suchen nun ein weiteres Mal ihr Glück in Wals-Siezenheim. Auch wenn Peter Stöger zwei Auswärtsspiele in Salzburg hintereinander nicht am "weihnachtlichen Wunschzettel" hatte, wie er betonte. Als Siebenter kämpft die Austria um den Sprung in die Meistergruppe, dafür ist ein signifikanter Zuwachs an Zählern notwendig. "Wir gehen es so an, dass wir eine Überraschung liefern können", meinte Stöger.

Der Tabellenvierte LASK gastiert indes beim SKN St. Pölten. Die auf Platz acht rangierenden Niederösterreicher sind der absolute Lieblingsgegner der Oberösterreicher: In bisher elf Bundesliga-Duellen mit dem SKN blieb der LASK ungeschlagen und feierte dabei gleich acht Siege. Zuletzt setzte es sogar vier Niederlagen en suite für das Team von Trainer Robert Ibertsberger.

Trotzdem warnten die Linzer davor, das Match auf die leichte Schulter zu nehmen, haben sie doch mit dem 3:0 am 27. Jänner beim WAC in den jüngsten fünf Bundesliga-Runden nur einen Sieg (bei einem Remis und drei Niederlagen) gefeiert. "St. Pölten hat gezeigt, dass sie richtig gut Fußball spielen können. Wenn wir nicht 100 Prozent auf den Platz bringen, wird es kein Selbstläufer", betonte Stürmer Husein Balic, der zuletzt am Sonntag beim mühsamen 5:3-Heimsieg nach Verlängerung im Cup-Viertelfinale gegen Zweitligist Austria Klagenfurt als "Joker" doppelt traf.

Die Admira hat im Kellerduell den Sprung weg vom Tabellenende anvisiert. Holen die Südstädter im Heimspiel gegen den SCR Altach die erhofften drei Zähler, reichen sie die "Rote Laterne" an die Gäste aus Vorarlberg weiter. Diese hatten zuletzt ihr Erfolgserlebnis mit einem 2:1-Heimsieg über Sturm Graz. Trainer Alex Pastoor richtete deshalb eine Forderung aus: "Die Spieler sollen beweisen, dass das keine Eintagsfliege war."

Altach machte auch durch die Neuzugänge Schlagzeilen. Der argentinische Stürmer Danilo Carando wird in Maria Enzersdorf aber ebenso wenig zu sehen sein wie Innenverteidiger Neven Subotic. Beide haben noch Trainingsrückstand, wie Pastoor berichtete. Vom erfahrenen Duo erwartet sich der Niederländer im Saisonverlauf aber eine nachhaltige Qualitätssteigerung.

Quelle: Agenturen