APA/HANS PUNZ

Rapid schreibt schwarze Zahlen

12. Nov 2021 · Lesedauer 2 min

Nach einem leichten Minus im Vorjahr hat Fußball-Bundesligist Rapid für 2020/21 wieder ein positives Jahresergebnis vermeldet. So gab es laut des am Freitag veröffentlichten Geschäftsberichts ein Plus von rund 0,7 Mio. bei einem Umsatz von ca. 40,5 Mio. Euro.

Die Corona-Pandemie zeigte sich neuerlich als großer wirtschaftlicher Hemmschuh für die Hütteldorfer, die derzeit auf Tabellenplatz sieben liegen und auf Nachfolger-Suche für Ex-Trainer Dietmar Kühbauer sind.

"Trotz der widrigen Umstände konnten wir das Geschäftsjahr durch wirksames Krisenmanagement und solides Wirtschaften, Flexibilität und Agilität sowie dem Zusammenhalt der gesamten Rapid-Gemeinschaft und toller sportlicher Erfolge finanziell positiv abschließen", sagte dazu Christoph Peschek, Geschäftsführer Wirtschaft, in einer Aussendung des Clubs.

Viele Einnahmen sind Grün-Weiß durch die Ausfälle auf den Rängen entgangen. So konnten laut Clubangaben in der Saison 2020/21 insgesamt nur 21.750 Fans im Allianz Stadion willkommen geheißen werden. Durch die Europa-League-Teilname, bei der man in der Gruppenphase ausschied, kamen immerhin fast 7 Mio. Euro alleine an Preisgeldern in die Kassa. "Diese Erlöse sind ein wesentlicher Faktor, dass das Geschäftsjahr 2020/21 mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen werden konnte", wurde in der Aussendung betont.

Barisic zu Trainer-Suche: "Kein populistischer Schnellschuss" 

Wirtschaftlich ist der SK Rapid also wieder auf Schiene. Sportlich hängt man momentan in den Seilen. In der Trainer-Frage soll es laut Sportdirektor Zoran Barisic dennoch "keinen populistischen Schnellschuss" geben, wie dieser im "Kurier"-Interview zu Protokoll gibt.

"Das Wichtigste ist, dass wir eine richtig leiwande Lösung finden, von der wir voll überzeugt sind und die uns hilft, Rapid in eine erfolgreiche Zukunft zu führen. Auch längerfristig", meint Barisic, der dem Interims-Duo Hofmann/Hickersberger auch zutraut ein paar Spiele zu leiten.

Aktuell würden Manager ihn mit Vorschlägen "bomardieren", so Barisic. Diese gilt es auszusieben und in der Folge soll eine Shortlist erstellt werden.  "Wir wollen uns ganz sicher sein, dass der Neue zu unserer Philosophie, zum Verein und zum Kader passt." Bis der neue Trainer in Wien-Hütteldorf vorgestellt wird, könnte also noch ein wenig Zeit vergehen.  

Maximilian PatakQuelle: Agenturen / Redaktion