APA - Austria Presse Agentur

Preiner kehrt auf Gugl ins Training zurück

20. Apr 2020 · Lesedauer 3 min

Nach fünfwöchiger Pause wegen der Corona-Einschränkungen ist Verena Preiner am Montag im Olympiazentrum Oberösterreich auf der Linzer Gugl ins alltäglichere Training zurückgekehrt. Auf dem Programm standen Hürdensprint und Kugelstoßen, mit dabei war auch Wolfgang Adler, der Trainer der WM-Bronzemedaillengewinnerin im Siebenkampf von Doha 2019.

Nach fünfwöchiger Pause wegen der Corona-Einschränkungen ist Verena Preiner am Montag im Olympiazentrum Oberösterreich auf der Linzer Gugl ins alltäglichere Training zurückgekehrt. Auf dem Programm standen Hürdensprint und Kugelstoßen, mit dabei war auch Wolfgang Adler, der Trainer der WM-Bronzemedaillengewinnerin im Siebenkampf von Doha 2019.

Es sei ein schönes Gefühl, wieder im gewohnten Umfeld trainieren zu dürfen, erzählte Preiner. "Erstmals wieder Spikes anziehen und auf einer Laufbahn ein Hürdentraining absolvieren, hat richtig gutgetan. Und natürlich ist die Qualität des Trainings eine andere, wenn der Trainer direkt dabei ist und du nicht Videos herumschicken musst und dann am Telefon technische Einzelheiten besprichst."

Abstandhalten und Vorsichtsmaßnahmen einhalten, gehört zu den neuen Erfordernissen dazu. Trainer Adler war die ganze Zeit mit Schutzmaske unterwegs. "Wir werden uns in dieser Woche auf Kugelstoßen, Weitsprung und Hürdentraining konzentrieren und dazu ein paar Einheiten auf dem Krafttrainingsgerät absolvieren. Es ist wichtig, in dieser ersten Woche nicht gleich zu viel zu machen, um nicht unnötig eine Verletzung zu riskieren", erklärte Adler.

In Oberösterreich ist laut einer Aussendung des Landes Training für die Spitzensportler und -sportlerinnen neben dem Olympiazentrum mit seinen Einrichtungen sowie im Linzer Stadion auch in der Leichtathletik-Halle und im Tennis-Damen-Leistungszentrum in der Wieningerstraße, im Tischtennis-Leistungszentrum Lissfeld, im Ruder-Kajak-Leistungszentrum Ottensheim und im Turnleistungszentrum in der Hafenstraße möglich.

"Es ist dies ein erster Schritt für ein Stück neuer Normalität auch im Sport. Mit den Spitzensportlerinnen und Spitzensportler wurde heute gestartet, ab 1. Mai folgt dann ein nächster Schritt mit der Öffnung von Sportstätten im Outdoor-Bereich für den Breiten- und Freizeitsport", wird Wirtschafts- und Sport-Landesrat Markus Achleitner in der Aussendung zitiert. "Wir sind da längst nicht beim gewohnten Normalbetrieb, aber es ist ein wichtiger erster Meilenstein, eine Perspektive für den Sport."

Neben Preiner listete das Land auch Sofia Polcanova (Tischtennis), Bettina Plank (Karate), Barbara Haas (Tennis), Viktoria Schwarz/Ana Lehaci (Kanu), Rainer Kepplinger, Julian Schöberl (beide Rudern), Daniel Allerstorfer, Shamil Borchashvili (beide Judo), Josef Mahringer (Fechten), Severin Kranzlmüller (Turnen) oder Elisabeth Reisinger (Ski alpin) unter den Trainings- oder Reha-Rückkehrern im Laufe dieser Woche in Oberösterreich auf.

Am Montag kehrte auch Lukas Weißhaidinger in sein gewohntes Trainingsumfeld in die Südstadt zurück. "Es ist ein schönes Gefühl, seinen gewohnten Trainings-Alltag wieder aufnehmen zu können. Noch fehlt mir beim Werfen das entsprechende Fine-Tuning. Gute Würfe passieren nicht automatisch, noch spielt auch der Zufall eine große Rolle", sagte der WM-Dritte im Diskuswurf.

Er werde in den kommenden Tagen möglichst viele Würfe absolvieren, damit er das Feingefühl wieder entwickeln könne. "Die Trainingsqualität steigt natürlich deutlich, wenn der Trainer direkt neben dir steht und Anweisungen geben kann", sagte der Oberösterreicher.

Quelle: Agenturen