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Olympia: Jakob Schubert holt Bronze im Klettern

05. Aug 2021 · Lesedauer 2 min

Jakob Schubert holt die allererste Bronzemedaille im Klettern bei den Olympischen Spielen. Es ist die 7. Medaille für Österreich.

Der Tiroler Jakob Schubert hat im ersten Olympia-Finalbewerb der Sportkletterer die Bronzemedaille geholt. Der 30-Jährige war am Donnerstag in Tokio in der als Kombination ausgetragenen Konkurrenz im Speed Siebenter und im Bouldern Fünfter, machte dieses Manko mit einem Sieg im Vorstieg (Lead) aber noch wett. Gold ging an den Spanier Alberto Gines Lopez, Silber an den US-Amerikaner Nathaniel Coleman.

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An der Medaillenentscheidung nahmen nur sieben statt acht Aktive teil. Denn der Franzose Bassa Mawem hatte sich in der Qualifikation am Dienstag im Lead verletzt und musste passen. Ein Aufrücken eines anderen Athleten war nicht mehr möglich.

Mit 35 Punkten hatte Schubert nach dem Bouldern nur noch eine Bronze-Chance, und auch nur im Fall eines Sieges in seiner Spezialdisziplin. Das schaffte der Kombinationsweltmeister 2018, die Konkurrenz kletterte da endlich für den rot-weiß-roten Favoriten.

Siebente Medaille für Österreich

Damit war Österreichs siebente Medaille bei diesen Spielen fix, die fünfte in Bronze. Zuvor hatte Anna Kiesenhofer für das 75-köpfige ÖOC-Team sensationell Gold im Rad-Straßenrennen erobert.

Dazu gab es Silber im Judo durch Michaela Polleres (bis 70 kg) sowie Bronze für deren Teamkollegen Shamil Borchashvili (bis 81 kg), Magdalena Lobnig im Ruder-Einer, Lukas Weißhaidinger im Diskuswurf und auch am Donnerstagabend (Ortszeit) Karateka Bettina Plank Bettina Plank im Karate ebenfalls Bronze in der Kumite-Klasse bis 55 kg.

Stephan HoferQuelle: Redaktion / hos