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ÖSV-Männer gewinnen Weltcup-Teamspringen in Zakopane

14. Jan. 2023 · Lesedauer 2 min

Österreichs Skispringer haben auch den zweiten Teambewerb dieser Weltcupsaison gewonnen. Nach dem Erfolg im Mixed in Titisee-Neustadt Anfang Dezember gewannen Daniel Tschofenig (137 m/134 m), Michael Hayböck (136,5/138), Manuel Fettner (129/130,5) und Stefan Kraft (130/123,5) am Samstag den Männer-Mannschaftsbewerb in Zakopane. Das ÖSV-Quartett setzte sich um einen Punkt vor Polen und 7,1 Punkte vor Deutschland durch. Am Sonntag (16.00 Uhr/ORF 1) folgt ein Einzelspringen.

"Das war einer der spannendsten Teamwettkämpfe überhaupt. Ein ausverkauftes Haus, unglaublich coole Stimmung, das ist etwas besonderes, wenn man da um den Sieg mitspringt", sagte Hayböck. Für Tschofenig war es eine Premiere. Der 20-Jährige bewies, dass er mit dieser Schanze gut zurechtkommt und durfte sich über seinen ersten Weltcupsieg freuen. "Vor dem zweiten Sprung war ich wirklich einmal nervös, weil ich gewusst habe, dass es sehr eng hergeht", sagte Tschofenig, der im Vorjahr in Zakopane mit Rang fünf sein bisher bestes Einzelresultat geschafft hat und am Vortag Bester der Qualifikation war. "Mir taugt die Schanze sehr gut. Bisher hat jeder Sprung hier gepasst."

Vom ersten Springer weg entwickelte sich ein Duell zwischen Österreich und Polen um den Sieg. Das Gastgeber-Team, das mit Dawid Kubacki, Piotr Zyla und Kamil Stoch drei Athleten der Top Fünf der Vierschanzentournee dabei hatte, lag zur Freude der begeisterten Zuschauer zur Halbzeit 2,9 Punkte voran.

Im zweiten Durchgang brachte Tschofenig die ÖSV-Adler in Führung, Hayböck und Fettner bauten den Vorsprung auf 16,1 Punkte aus. "Man hat bei jedem Sprung gut mitbekommen, wenn es still wird im Stadion, dass es ein gutes Zeichen für uns war. Wir haben alle einen guten Job gemacht, es ist ein sehr cooler Erfolg", erklärte Fettner.

Kraft konnte zum Abschluss mit Kubacki zwar nicht mithalten, seine 123,5 m reichten aber, um den knappen Sieg zu holen. "Ich habe mich im zweiten Durchgang sehr, sehr sicher gefühlt, aber es war richtig schwer zu springen", sagte Kraft. Nur neun Mannschaften waren im Teamspringen am Start.

Quelle: Agenturen