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Österreichs Team erstmals seit neun Jahren ohne EM-Medaille

01. Mai 2022 · Lesedauer 2 min

Die seit 2013 währende Medaillenserie der österreichischen Judoka bei Europameisterschaften ist gerissen. Der am Sonntag kämpfende Daniel Allerstorfer (+100) landete bei den Titelkämpfen in Sofia auf dem siebenten Rang, Wachid Borchashvili (-90) verlor gleich seinen Auftaktkampf. Platzierungen hatten am Samstag die Olympia-Zweite Michaela Polleres (-70 kg) als Fünfte sowie Magdalena Krssakova (-63) und der Olympia-Dritte Shamil Borchashvili (-81) als Siebenter erreicht.

Allerstorfer gewann zu Beginn gegen den Rumänen Vladut Simionescu mit Ippon, musste sich dann aber den Niederländer Jur Spijkers (Ippon) und Roy Meyer beugen. Wachid Borchashvili hatte gegen den Franzosen Maxime-Gael Ngayap Hambou das Nachsehen.

"Natürlich hätten wir Martin Poiger zum Abschluss der EM in Sofia an seinem Geburtstag gerne eine Medaille oder sogar einen Titel geschenkt", erklärte ÖJV-Sportdirektor Markus Moser am Geburtstag des Verbandspräsidenten. "Unser Abschneiden ist enttäuschend, auch wenn ein fünfter Platz und drei siebente Plätze beweisen, dass wir mit der Spitze mithalten können. An den vergangenen drei Tagen haben wir unsere Chancen einfach nicht genützt bzw. nicht die Normalform ausgespielt",

ÖJV-Headcoach Yvonne Bönisch zeigte sich kämpferisch: Wir werden im Juni mit unserem stärksten Team in die Olympia-Qualifikation für Paris 2024 starten. Saison-Höhepunkt bleibt die WM in Taschkent im Oktober, dann wird abgerechnet."

Quelle: Agenturen