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ÖFB-Chef Pröll: WM-Boykott kein Thema

08. März 2026 · Lesedauer 1 min

Für Josef Pröll steht ein Boykott der WM-Endrunde in Nordamerika angesichts des US-Angriffs auf den Iran nicht zur Diskussion. "Ich halte grundsätzlich von Boykotten, in einem Stadium, in dem wir jetzt sind, auch zur WM-Frage nichts. Wir sollten uns weiter fokussiert und klar vorbereiten auf die WM", sagte der ÖFB-Aufsichtsratsvorsitzende in der ORF-Sendung Sport am Sonntag. Österreichs Nationalteam hatte nach 28 Jahren WM-Pause den Sprung zum Turnier geschafft.

"Wir haben einen sehr engen Kontakt zum Außenministerium, zum Innenministerium. Wir wollen mit einer gemeinsamen Task Force für unsere Fans, die dann kommen wollen, einerseits beobachten, wie die Lage weitergeht. Zweitens auch praktisch zeigen, wie man als Fan bei der WM teilnehmen kann", meinte Pröll weiter.

Österreich trifft bei der WM, die die USA gemeinsam mit Kanada und Mexiko ausrichten, in der Gruppenphase auf Argentinien, Algerien und Jordanien. Die Spiele finden in Dallas, Kansas City und Santa Clara statt.

Zusammenfassung
  • ÖFB-Aufsichtsratsvorsitzender Josef Pröll schließt einen Boykott der WM-Endrunde in Nordamerika trotz des US-Angriffs auf den Iran aus und betont, dass der Fokus weiterhin auf der Vorbereitung liegen soll.
  • Österreichs Nationalteam nimmt nach 28 Jahren erstmals wieder an einer WM teil und trifft in der Gruppenphase auf Argentinien, Algerien und Jordanien.
  • Eine Task Force in Zusammenarbeit mit Außen- und Innenministerium soll die Sicherheit und Unterstützung für österreichische Fans bei den Spielen in Dallas, Kansas City und Santa Clara gewährleisten.