APA - Austria Presse Agentur

Morikawa gewinnt erstes Turnier der WGC-Serie in Florida

01. März 2021 · Lesedauer 2 min

PGA-Championship-Gewinner Collin Morikawa hat das erste Turnier der prestigeträchtigen World-Golf-Championships-Serie in diesem Jahr gewonnen. Der 24 Jahre alte Amerikaner siegte am Sonntag in Bradenton im US-Bundesstaat Florida mit 270 Schlägen und damit drei Schlägen Vorsprung auf den geteilten zweiten Rang. Morikawa ist nach Tiger Woods nun der erste Golfer, der vor seinem 25. Geburtstag sowohl ein Major als auch ein WGC-Turnier gewinnen konnte.

Der 47 Jahre alte Woods hatte sich vergangene Woche bei einem Autounfall schwer verletzt. Ihm zu Ehren trugen viele Spieler sein typisches Outfit am Schlusstag eines Turniers - schwarze Hose und rotes Shirt. Morikawa zählte nicht zu diesen Profis, betonte aber die Bedeutung des 15-maligen Major-Siegers für den Golfsport. "Wir sagen nicht oft genug Danke", meinte Morikawa. Woods hatte für einen enormen Boom gesorgt und die Verdienstmöglichkeiten in seinem Sport stark erhöht.

Auf dem geteilten zweiten Rang lagen nach den vier Runden die beiden Amerikaner Brooks Koepka und Billy Horschel sowie der Norweger Viktor Hovland. Das Turnier sollte ursprünglich in Mexiko-Stadt stattfinden, war wegen der Corona-Pandemie aber im Jänner nach Florida verlegt worden.

Bernd Wiesberger beendete das mit 10,5 Mio. Dollar dotierte Turnier nur auf dem 59. Rang. Die Chance auf eine gute Platzierung hatte der 35-jährige Burgenländer schon an den ersten zwei Tagen mit sieben Schlägen über Par vergeben. Am Wochenende gelangen ihm zumindest zwei Par-Runden, am Sonntag nach je fünf Birdies und Bogeys. Ab Donnerstag schlägt Wiesberger im Rahmen seiner sechs Turniere umfassenden US-Tour beim Palmer Invitational (9,3 Mio. Dollar) in Orlando ab. Dort trifft er auch auf seinen in den USA lebenden Landsmann Sepp Straka.

Die WGC-Serie besteht aus vier hoch dotierten Veranstaltungen und ist vom Prestige direkt hinter den vier Majors anzusiedeln. Weitere Austragungsorte der Tour sind Golfclubs in Texas und Tennessee.

Quelle: Agenturen