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LIV-Golfer für Masters 2023 in Augusta zugelassen

21. Dez. 2022 · Lesedauer 2 min

Der Augusta National Golfclub wird für das wohl prestigeträchtigste Turnier im Golfsport im April seine Tore auch für die Spieler der LIV-Serie öffnen.

Die Organisatoren bestätigten am Dienstag, dass die Spieler der abtrünnigen Tour beim Masters 2023 antreten dürfen. Voraussetzung dafür ist, dass sie die Qualifikationskriterien erfüllen. Die Entscheidung wird als Sieg für die von Saudi-Arabien finanzierte Serie gewertet, da die PGA-Tour die LIV-Rebellen gesperrt hatte.

Die LIV hatte einige Golfstars mit enormen Geldsummen abgeworben, was zu einem Riss innerhalb des Sports geführt hat. Auch der Burgenländer Bernd Wiesberger schlägt in der Konkurrenz-Serie ab. "Wir sind über diese Entwicklungen enttäuscht", erklärte Fred Ridley, der Vorsitzende des Augusta National GC. "Unser Hauptaugenmerk liegt darauf, die Tradition zu wahren und im April ein hochkarätiges Golferfeld zusammenzubringen."

Nach den derzeitigen Kriterien werden die großen Namen der LIV wie Phil Mickelson, Dustin Johnson, Sergio Garcia, Bubba Watson, Patrick Reed oder Charl Schwartzel vom 6. bis 9. April in Augusta abschlagen können, weil sie als ehemalige Masters-Champions ein lebenslanges Spielrecht beim ersten Major des Jahres haben. The-Open-Sieger Cameron Smith, der frühere US-Open- und PGA-Champion Brooks Koepka und Ex-US-Open-Sieger Bryson DeChambeau erhalten ebenfalls Einladungen.

Zu den Masters-Kriterien gehören auch die Top 50 der offiziellen Golf-Weltrangliste Ende 2022. Ridley beklagte die derzeitige Spaltung innerhalb des Sports und schloss nicht aus, dass die Qualifikationskriterien des Clubs in Zukunft geändert werden könnten. Die Open-Organisatoren haben angedeutet, dass LIV-Golfer, die die Qualifikationsstandards erfüllen, willkommen sind, während die US Open und die PGA Championship ihre Teilnahmekriterien noch nicht bestätigt haben.

Quelle: Agenturen