Makas und Georgieva zurück im Frauen-Nationalteam

04. Apr. 2022 · Lesedauer 2 min

In Bad Tatzmannsdorf ist am Montag das Fußball-Nationalteam der ÖFB-Frauen zusammengekommen, um sich auf die zwei anstehenden Heimspiele gegen Nordirland am Freitag und Lettland am 12. April in der Qualifikation für die WM 2023 vorzubereiten. Teamchefin Irene Fuhrmann nominierte unmittelbar vor Lehrgangsstart noch fünf Spielerinnen, darunter Innenverteidigerin Marina Georgieva vom SC Sand (GER) und die erfahrene Austria-Wien-Stürmerin Lisa-Marie Makas.

Ebenfalls mit dabei sind Katharina Schiechtl von Werder Bremen, Lainie Fuchs von der Vienna sowie Sturm-Graz-Keeperin Mariella El Sherif. Beim ersten Training am Dienstag werden allerdings einige Spielerinnen Covid-bedingt noch fehlen. Das betrifft unter anderem die Legionärinnen Viktoria Schnaderbeck, Carina Wenninger und Nicole Billa. Wen Fuhrmann schlussendlich gegen die Nordirinnen sowie Lettinnen jeweils in Wiener Neustadt zur Verfügung hat, ist derzeit offen. Gegen Nordirland geht es um den zweiten Gruppenplatz, der zur Teilnahme am WM-Play-off berechtigt.

Fix ist unterdessen, dass die vom 7. bis 13. April in Traiskirchen geplant gewesene EM-Qualifikationsrunde des U19 Frauen-Nationalteams verschoben wird. Das Miniturnier mit Bulgarien, der Ukraine und Norwegen wurde seitens der UEFA aufgrund des anhaltenden Krieges in der Ukraine kurzfristig auf 10. bis 16. Mai verschoben und findet nun in Wels und Bad Wimsbach-Neydharting statt. Spieltermine sind der 10. (Bulgarien), der 13. (Ukraine) und der 16. (Bulgarien) Mai. Für den Fall, dass die Ukraine nicht am Turnier teilnehmen kann, geht die Gruppe mit lediglich drei Teams über die Bühne. Nur der Gruppensieger fährt zur EURO 2022, die zwischen 26. Juni und 9. Juli in Tschechien stattfindet.

Quelle: Agenturen / mpa