APA/APA/AFP/GLYN KIRK

Lewandowski-Drama bei Nullnummer zwischen Mexiko - Polen

22. Nov. 2022 · Lesedauer 2 min

Mexiko und Polen sind mit einer Nullnummer in die Fußball-WM in Katar gestartet.

Nachdem Turniermitfavorit Argentinien gegen Saudi-Arabien zuvor sensationell 1:2 verloren hatte, stand das zweite Spiel der Gruppe C am Dienstagabend bereits unter dem Motto "Verlieren verboten". Während Mexiko als überlegenes Team nicht zu einem Torerfolg kam, wurde Stürmer-Star Robert Lewandowski bei den Polen mit einem verschossenen Elfmeter zum tragischen Helden.

Mexikaner kommen besser in die Partie

Es waren die Mexikaner, die in einer flotten Anfangsphase zuerst gefährlich am gegnerischen Tor anklopften. Nach einem schnellen Gegenstoß über Napoli-Angreifer Hirving Lozano konnte Alexis Vega dessen Hereingabe aber nicht mehr aufs Tor bringen (5.). Ähnlich erging es Hector Moreno (12.) mit einem Kopfball. Die Martino-Elf war über weite Strecken deutlich aktiver und hatte durch Vega, dessen Kopfball aus fünf Metern knapp am langen Eck vorbeiflog, auch die größte Möglichkeit im ersten Durchgang (26.).

Polen offensiv ungefährlich

Kurz danach sorgte Polen-Tormann Wojciech Szczesny mit einem kleinen Ausflug im eigenen Strafraum für erhöhten Herzschlag bei den heimischen Fans. Polen blieb offensiv hingegen ohne einen einzigen Schuss aufs Tor harmlos, Lewandowski wurde von der mexikanischen Abwehr gut isoliert. Nach dem Seitenwechsel sorgte ein harter Zweikampf zwischen Moreno und Lewandowski für Aufregung: Der Mexikaner zupfte den polnischen Kapitän zu intensiv und grätschte ihn auch noch zu Boden.

Ochoa in gewohnter WM-Form

Der zweifache Weltfußballer scheiterte in der 58. Minute vom Punkt am kultigen Mexiko-Tormann Guillermo Ochoa. Der 37-Jährige reihte sich mit seiner fünften WM-Teilnahme genauso wie Argentiniens Lionel Messi in den Kreis der WM-Rekordteilnehmer ein. Lewandowski blieb auch in seinem vierten WM-Spiel ohne Torerfolg. Die Mexikaner setzten indes ihre Ungeschlagen-Serie von sieben Partien in WM-Auftaktspielen fort. Bei den jüngsten sieben Weltmeisterschaften gab es für die Lateinamerikaner nun fünf Siege und zwei Remis.

Nach der ersten Runde liegt Saudi-Arabien damit überraschend an der Tabellenspitze der Gruppe C, Mexiko und Polen hielten ihre Chancen auf die K.o.-Phase intakt. Argentinien um Superstar Lionel Messi steht bereits ordentlich unter Druck, am Samstag geht es gegen Mexiko. Davor ist Polen gegen Saudi-Arabien gefordert.

 

 

Quelle: Agenturen / Redaktion / tgo