APA - Austria Presse Agentur

Leipzig nach Comeback-Sieg weiter zwei Punkte hinter Bayern

27. Feb 2021 · Lesedauer 3 min

Der FC Bayern liegt auch nach der 23. Runde der deutschen Fußball-Bundesliga zwei Punkte vor dem ersten Verfolger RB Leipzig. Während der Titelverteidiger am Samstag einen problemlosen 5:1-Heimsieg über den 1. FC Köln einfuhr, feierten die Sachsen wenige Stunden später im eigenen Stadion gegen Borussia Mönchengladbach einen 3:2-Erfolg nach 0:2-Rückstand. Wolfsburg festigte Rang drei mit einem Heim-2:0 über Hertha BSC.

Die fünftplatzierten Dortmunder kamen durch ein 3:0 gegen Bielefeld bis auf drei Zähler an den Vierten Eintracht Frankfurt heran. Sasa Kalajdzic traf bei Stuttgarts 5:1 über Schalke und setzte seine Torserie fort.

Sein ÖFB-Teamkollege Marcel Sabitzer sah mit Leipzig zunächst wie der sichere Verlierer aus - zur Halbzeit lag man gegen die Gladbacher nach Treffern von Jonas Hofmann (6./Elfmeter) und Marcus Thuram (19.) 0:2 zurück. Der gelbverwarnte Sabitzer blieb zur Pause in der Kabine, sein Ersatzmann Alexander Sörloth erzielte in der 93. Minute per Kopf das 3:2 für Leipzig. Gladbachs Proteste, der Stürmer habe sich gegen Valentino Lazaro mit einem unerlabten Rempler Platz verschafft, bliebe folgenlos.

Davor hatten Christopher Nkunku (57.) und Yussuf Poulsen (66.) für die Leipziger getroffen. Bei Gladbach spielte neben Lazaro, der das Thuram-Tor vorbereitete, auch Hannes Wolf durch. Stefan Lainer fehlte wegen muskulärer Probleme.

Zu den Matchwinnern für die Bayern zählte einmal mehr Robert Lewandowski. Der Weltfußballer erzielte zwei Tore des Titelverteidigers (33., 65.), auch Eric Maxim Choupo-Moting (18.) und Serge Gnabry (82., 86.) scorten für die Gastgeber. Das Ehrentor der Kölner durch Ellyes Skhiri (49.) entsprang einem Fehler der beiden Münchner Innenverteidiger David Alaba und Jerome Boateng.

Der Führungstreffer für die von Oliver Glasner gecoachten Wolfsburger fiel aus einem Eigentor von Lukas Klünter (37.), die Entscheidung brachte ein Tor von Maxence Lacroix (89.). Der VfL, bei dem Xaver Schlager bis zur 92. Minute im Einsatz war und Pavao Pervan auf der Bank saß, festigte Tabellenplatz drei und ist nun schon seit acht Pflichtspielen ohne Gegentor.

Problemloser setzte sich Dortmund gegen Bielefeld durch. Nach einer torlosen ersten Hälfte besorgten Mahmoud Dahoud (48.), Jadon Sancho (58./Elfmeter) und Reinier (81.) die Tore des BVB gegen chancenlose Gäste, bei denen Manuel Prietl durchspielte und Christian Gebauer in der 62. Minute eingetauscht wurde.

In Stuttgart war Kalajdzic in der 34. Minute mit einem sehenswerten Kopfball zum zwischenzeitlichen 3:0 gegen Schalke erfolgreich und hält damit bei zwölf Pflichtspiel-Toren in dieser Saison, elf davon in der Liga. Der in der 86. Minute ausgewechselte ÖFB-Teamstürmer hat in den jüngsten fünf Runden immer getroffen.

Beim abgeschlagenen Schlusslicht Schalke stand Michael Langer im Tor, Alessandro Schöpf kam in der 57. Minute. Wenige Stunden vor dem Anpfiff hatte es Medienberichte gegeben, wonach eine Spielerrevolte gegen Schalke-Trainer Christian Gross im Gange sei. Der Schweizer habe unter anderem Defizite in punkto Taktik und könne sich Spielernamen nicht merken. So soll er Schöpf laut "Sport1" als "Massimo Schüpp" bezeichnet haben.

Quelle: Agenturen