APA/GEORG HOCHMUTH

LASK startet als erster Bundesligist am Montag ins Training

Als erster österreichischer Fußball-Bundesligist nimmt der LASK am Montag das Kleingruppentraining auf. Alle anderen elf Oberhaus-Clubs sowie Cup-Finalist Austria Lustenau folgen in den kommenden Tagen, wie ein APA-Rundruf am Sonntag ergab. Ermöglicht wird der Trainingsstart durch eine Verordnung des Gesundheitsministeriums, die am Montag in Kraft tritt und Einheiten mit je sechs Spielern erlaubt.

Als erster österreichischer Fußball-Bundesligist nimmt der LASK am Montag das Kleingruppentraining auf. Alle anderen elf Oberhaus-Clubs sowie Cup-Finalist Austria Lustenau folgen in den kommenden Tagen, wie ein APA-Rundruf am Sonntag ergab. Ermöglicht wird der Trainingsstart durch eine Verordnung des Gesundheitsministeriums, die am Montag in Kraft tritt und Einheiten mit je sechs Spielern erlaubt.

Bereits am Samstag waren Spieler und Betreuer des LASK Coronavirus-Tests unterzogen worden, die Ergebnisse standen zunächst noch aus. Das Montag-Training des Tabellenführers in der Raiffeisen-Arena in Pasching beginnt um 10.00 Uhr, davor steigt im Bereich der Gästebank eine kurze Pressekonferenz mit Präsident Siegmund Gruber, Vizepräsident Jürgen Werner, Trainer Valerien Ismael und Kapitän Gernot Trauner. Alle Medienvertreter müssen Masken tragen und einen Mindestabstand von zwei Metern einhalten.

Die übrigen Clubs lassen sich noch etwas Zeit. Meister Red Bull Salzburg wird laut Vereinsangaben wohl am Dienstag starten - so wie eventuell auch Rapid, Sturm Graz, der WAC und Lustenau.

Bei der Austria, Mattersburg und dem SKN St. Pölten könnte es am Mittwoch losgehen, am Donnerstag dürften die Profis von Hartberg und Altach ihr Rasen-Comeback geben. Die Admira und WSG Tirol konnten am Sonntagnachmittag im Zusammenhang mit der Wiederaufnahme des Trainings kein Datum nennen.

Die Wiener Austria lässt ihre Kicker und Betreuer am Montag auf den Coronavirus testen. Bei Salzburg begannen diese Tests am Samstag und sollten am Sonntag abgeschlossen sein. Der Titelverteidiger will bei den Kleingruppentrainings die Infrastruktur der Red-Bull-Arena und des Trainingszentrums in Taxham nutzen. Trainiert werden soll in Taxham - dort stehen insgesamt fünf Plätze zur Verfügung.

Details wie etwa die Frage, wo die Profis duschen, sind bei den "Bullen" noch nicht geklärt. Bei Rapid wiederum ist wie bei den meisten anderen Vereinen fixiert, dass die Kicker zu "Heimduschern" werden. Zudem üben die Hütteldorfer künftig nicht wie üblich beim Happel-Stadion, sondern auf den Trainingsplätzen beim eigenen Allianz Stadion.

Im Gegensatz zu Rapid denkt Sturm Graz über Corona-Tests vor dem Trainingsstart nach. Die Steirer könnten so wie der WAC, der in punkto Tests noch unschlüssig ist, ebenfalls am Dienstag starten. Das trifft auch auf Cup-Finalist Austria Lustenau zu.

Keine konkreten Pläne existierten vorerst bei der Admira und WSG Tirol. Beide Clubs wollten sich zunächst weiter intern beraten und auch noch die regelmäßigen Bundesliga-Videokonferenzen abwarten, die ab Montag stattfinden.

Die Verordnung des Gesundheitsministerium sieht vor, dass "in Kleingruppen von maximal sechs Kaderspielern mit gleichbleibender personeller Zusammensetzung" trainiert werden darf. Außerdem heißt es in dem Schreiben unter anderem: "Zwischen Kaderspielern, Betreuerinnen bzw. Betreuern und Trainerinnen und Trainern ist ein Abstand von mindestens zwei Metern einzuhalten. Dabei ist darauf zu achten, dass Trainingseinheiten, sofern möglich, nicht in geschlossenen Räumlichkeiten erfolgen."

Die bisher letzten Bundesliga-Spiele wurden am 8. März absolviert, danach kam es wegen der Coronavirus-Pandemie zu einer Unterbrechung. Ausständig sind noch jeweils zehn Runden in der Meister- und Qualifikationsgruppe, also 60 Spiele, sowie das drei Partien umfassende Europa-League-Play-off und das Cupfinale zwischen Salzburg und Lustenau.

Bundesliga-Vorstand Christian Ebenbauer hält einen Meisterschafts-Neustart frühestens Mitte Mai für denkbar. Die Clubkonferenz am Freitag wird wohl Aufschluss darüber geben, ob dieser Zeitplan hält. Bei dieser Videokonferenz wird auch darüber beraten, ob die 2. Liga fortgeführt oder abgebrochen wird. In der zweithöchsten Spielklasse sind noch 11 Runden beziehungsweise 88 Matches auszutragen. Im Gegensatz zu den Oberhaus-Clubs dürfen die Zweitligisten vorerst nicht trainieren.

ribbon Zusammenfassung
  • Alle anderen elf Oberhaus-Clubs sowie Cup-Finalist Austria Lustenau folgen in den kommenden Tagen, wie ein APA-Rundruf am Sonntag ergab.
  • Ermöglicht wird der Trainingsstart durch eine Verordnung des Gesundheitsministeriums, die am Montag in Kraft tritt und Einheiten mit je sechs Spielern erlaubt.
  • Im Gegensatz zu Rapid denkt Sturm Graz über Corona-Tests vor dem Trainingsstart nach.