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Langläuferin Stadlober Gesamtneunte der Tour de Ski

08. Jan. 2023 · Lesedauer 2 min

Die Salzburgerin Teresa Stadlober hat die erstmals von der Schwedin Frida Karlsson gewonnene Tour de Ski als Neunte abgeschlossen. Die 29-Jährige belegte im abschließenden Massenstart-Bergrennen zur Alpe Cermis am Sonntag Platz sieben, wodurch sie ihre Position im Gesamtklassement beibehielt. Karlsson verteidigte auf der harten Bergetappe ihre Führung als 15. mit einiger Mühe, gewann die Tour aber letztlich ungefährdet als erste Schwedin seit Charlotte Kalla 2008.

Der Tagessieg ging an die Französin Delphine Claudel. Die 26-Jährige feierte 20 Sekunden vor Ex-Tour-Siegerin Heidi Weng (NOR) und über eine halbe Minute vor Sophia Laukli (USA) ihren ersten Weltcuperfolg. Stadlober fehlte etwas mehr als eine Minute auf Claudel. "Das war heute noch einmal ein super Finish und mit diesem siebenten Platz bin ich auf jeden Fall sehr glücklich. Auch der neunte Platz in der Gesamtwertung ist einfach cool und das stimmt mich auf jeden Fall zuversichtlich für die WM", sagte Stadlober.

Die Olympiadritte hatte im Laufe der Tour ihre ersten Top-Ten-Plätze des Winters geschafft. Als bestes Ergebnis steht ein fünfter Rang im 10-km-Klassikmassenstart vom Samstag zu Buche. "Bei den Distanzrennen vier Mal unter die Top sieben gekommen zu sein, ist für mich, nach diesem doch etwas schwierigen Saisonstart, richtig gut. Ich bin wirklich sehr happy, und dass es für mich so gut laufen wird, hätte ich mir vor der Tour nie gedacht."

Im Gesamtklassement lag die im Vorjahr siebentplatzierte Radstädterin nach sieben Etappen mehr als drei Minuten hinter Karlsson. Die 23-jährige Schwedin siegte in der Gesamtwertung 33 Sekunden vor Kerttu Niskanen. Die Finnin verdrängte am Schlusstag die Norwegerin Tiril Udnes Weng noch an die dritte Stelle.

Sein zweiter Tour-Triumph in Serie gelang in Abwesenheit der Russen dem norwegischen Topstar Johannes Hösflot Kläbo. Nach sechs Etappensiegen in Serie musste er sich beim steilen Finale über die Skipiste mit Platz sechs begnügen. Sein insgesamt dritter Gesamterfolg geriet aber nicht in Gefahr, Kläbo setzte sich in der Endabrechnung fast eine Minute vor Tagessieger Simen Hegstad Krüger durch. Gesamtdritter wurde mit Hans Christer Holund ebenfalls ein Norweger.

Quelle: Agenturen