APA - Austria Presse Agentur

Land Vorarlberg gratuliert Ski-Weltmeisterin Liensberger

23. Feb 2021 · Lesedauer 2 min

Die Vorarlberger Landesregierung und der Bürgermeister von Göfis, Thomas Lampert, haben am Mittwochnachmittag Ski-Doppelweltmeisterin Katharina Liensberger hochleben lassen. Bei einem Empfang im Landhaus in Bregenz würdigten sie die "unglaubliche Leistung" der 23-Jährigen bei der Ski-WM in Cortina d'Ampezzo. "Vorarlberg hat einen neuen Stern", zeigte sich Sportlandesrätin Martina Rüscher (ÖVP) stolz. Liensberger selbst freute sich auf die kommenden Aufgaben.

"Wir haben einen unheimlichen Stolz auf dich, dass du das erreicht hast", freute sich Lampert als Oberhaupt von Liensbergers Heimatgemeinde im Bezirk Feldkirch aus ganzem Herzen. Er habe von allen Seiten Glückwünsche bekommen, "die ich gerne an dich weiterreiche", so Lampert zu Liensberger. Sowohl Lampert als auch Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) betonten, dass man im Sommer in Göfis ein großes Volksfest für die erfolgreichste Teilnehmerin der Ski-WM veranstalten werde. Vorab wurde die Doppelweltmeisterin seitens der Gemeinde mit einer Philharmoniker-Goldmünze beschenkt, seitens des Landes mit einem laut Wallner "kleinen Scheck" (2.000 Euro).

Rüscher würdigte Liensberger als großes Vorbild "für die Kinder, die jungen Athleten und auch für uns in der Politik". Es tue der Sportlandschaft in ganz Österreich gut, "wenn jemand so vorangeht wie du", freute sich die Landesrätin mit der 23-Jährigen.

Wallner bekannte, "dass das ganze Land mitgefiebert hat" und fragte die Slalom-Weltmeisterin direkt: "Wie geht das? Wie kann man die anderen um eine oder zwei Sekunden abhängen?" Sie sei im richtigen Moment bereit gewesen und habe eine Weltklasse-Leistung abgeliefert, betonte Wallner. "Bleib' dran!" gab der Landeshauptmann der 23-Jährigen für die nächsten Rennen mit.

Liensberger bekannte, sich nach dem Rummel der vergangenen Tage sehr auf das nächste Schneetraining - Donnerstag und Freitag - sowie die nachfolgenden Rennen zu freuen. Ihr Ziel sei nach wie vor, ein Weltcup-Rennen zu gewinnen, vielleicht gehe sich auch die Slalom-Kristallkugel aus. Im Mittelpunkt aber stehe: "schnell Ski zu fahren". Als den einen großen Moment bei der Weltmeisterschaft nannte sie das Überfahren der Ziellinie beim Slalom, noch vor dem Blick auf die Anzeigetafel. Es sei ein "super befreiender" Augenblick gewesen, nachdem sich der Lauf "wie Fliegen" angefühlt habe.

Quelle: Agenturen