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Lamparter verpasst Podium in Ramsau als Vierter

16. Dez. 2022 · Lesedauer 2 min

Doppel-Weltmeister Johannes Lamparter hat beim Heim-Weltcup in Ramsau einen Podestplatz knapp verpasst. Der 21-jährige Tiroler musste sich am Freitag im ersten von zwei Bewerben in der Steiermark mit dem vierten Rang begnügen.

Damit warten die ÖSV-Kombinierer weiter auf einen Stockerlplatz in diesem Winter. Erneut einen überlegenen Triumph feierte der norwegische Sprung-Sieger Jarl Magnus Riiber, 7,9 Sekunden vor Landsmann Jens Luraas Oftebro und Vinzenz Geiger (GER/+8,0).

"Richtig cool, ein guter Sprung und vorne hab ich um die Musik mitgekämpft", zog Lamparter im Ziel nach seinem besten Saisonergebnis zufrieden Bilanz. Die ÖSV-Hoffnung meldete sich mit einem Satz auf 91,0 m auf der Schanze zurück und startete als Fünfter mit einer Minute Rückstand auf Riiber in die Loipe. Dort lief Lamparter gemeinsam mit Geiger und Oftebro in einer Gruppe bis zum Schluss um die Stockerlplätze. "In der letzten Runde ist es sehr schnell geworden, da haben mich ein bissl die Kräfte verlassen. Die anderen waren einfach besser."

Lamparter, in der Vorbereitung durch Krankheiten öfter zurückgeworfen, sah das gute Ergebnis vor heimischer Kulisse auch als Initialzündung. "In mir löst das sicher Erleichterung aus. Manche Sachen können dann vielleicht wieder anfangen, automatisch zu laufen. Dann hat man mal Glück mit einem besseren Sprung und man ist ganz vorne dabei. Ein guter Tag", sagte der Tiroler. Herren-Cheftrainer Christoph Eugen war ebenfalls zufrieden. "Auf der Schanze hat es sehr gut funktioniert. Beim Laufen geht es auch ein bisschen vorwärts", sagte er mit Blick auf die Teamleistung.

Junioren-Weltmeister Stefan Rettenegger landete mit 55,7 Sek. Rückstand als zweitbester ÖSV-Mann auf dem neunten Platz. Mario Seidl, in Lillehammer zuletzt als Fünfter bester Österreicher, musste sich nach einem schwachen Sprung mit Rang 19 anfreunden. Auch Martin Fritz (21.), Lukas Greiderer (22.) und Thomas Rettenegger (25.) kamen in die Top 25. Lokalmatador Franz-Josef Rehrl, nach dem Springen noch Dritter, wurde hinter Fabio Obermeyr auf Platz 30 durchgereicht.

Quelle: Agenturen