Lamparter Gesamtweltcupsieger der Nordischen Kombination
Lamparter war mit 173 Punkten Vorsprung in die vorletzte Einzelkonkurrenz dieses Winters gegangen und legte gleich auf der Schanze vor. Nach einem Sprung auf 129,5 m ging er als Führender mit 18 Sekunden Vorsprung in die Loipe, Jens Luraas Oftebro startete 20 Sekunden später. Nach 2,5 km schlossen vier Verfolger zu Lamparter auf, zwei Kilometer vor dem Ziel zog der dreifache Olympiasieger Jens Luraas Oftebro auf und davon und siegte souverän vor seinem Bruder Einar Luraas Oftebro (+3,3 Sek.) und dem Finnen Ilkka Herola (+10,3). Der nicht ganz fit nach Finnland gereiste Lamparter kam 25,2 Sekunden später ins Ziel.
"Ich habe leider nicht mitfighten können für die Podiumsplätze, ich habe in der letzten Runde reißen lassen müssen. Aber ich freue mich mega über die zweite Kugel. Wenn man die zweite Kugel daheim hat, weiß man, dass man über die gesamte Saison der beste Kombinierer war", sagte der zweifache Weltmeister im ORF-Interview.
Die kleinen Kristallkugeln im Massenstart und Kompakt hatte der dreifache Olympia-Medaillengewinner 2026 bereits in der Tasche, nun fixierte er auch seinen zweiten Gesamtsieg nach jenem von 2022/23. Das hatte als einziger Österreicher davor nur Klaus Sulzenbacher 1987/88 und 1989/90 geschafft.
Den Frauen-Bewerb gewann die Finnin Minja Korhonen im Sprint vor der norwegischen Weltcup-Gesamtsiegerin Ida Marie Hagen. Als beste Österreicherin kam Lisa Hirner mit 2:05 Minuten Rückstand auf Rang acht.
Zusammenfassung
- Johannes Lamparter hat sich mit einem vierten Platz in Lahti und einem Vorsprung von 173 Punkten vorzeitig seinen zweiten Gesamtweltcupsieg in der Nordischen Kombination gesichert.
- Der 24-jährige Tiroler startete nach einem Sprung auf 129,5 Meter mit 18 Sekunden Vorsprung in den 10-km-Langlauf und kam schließlich 25,2 Sekunden hinter dem Sieger Jens Luraas Oftebro ins Ziel.
- Im Frauen-Bewerb gewann die Finnin Minja Korhonen, während Lisa Hirner als beste Österreicherin auf Rang acht landete.
