APA - Austria Presse Agentur

Keine Straßen-Rad-WM 2020 in der Schweiz

12. Aug 2020 · Lesedauer 2 min

Die Rad-Straßen-Weltmeisterschaften 2020 in der Schweiz sind am Mittwoch abgesagt worden. Die Schweizer Veranstalter der vom 20. bis 27. September in Aigle/Martigny angesetzten Titelkämpfe mussten vor der Coronavirus-Pandemie kapitulieren. Der Beschluss erfolgte, nachdem der Bundesrat beschlossen hatte, das Verbot für Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen erst ab dem 1. Oktober zu lockern.

Die Rad-Straßen-Weltmeisterschaften 2020 in der Schweiz sind am Mittwoch abgesagt worden. Die Schweizer Veranstalter der vom 20. bis 27. September in Aigle/Martigny angesetzten Titelkämpfe mussten vor der Coronavirus-Pandemie kapitulieren. Der Beschluss erfolgte, nachdem der Bundesrat beschlossen hatte, das Verbot für Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen erst ab dem 1. Oktober zu lockern.

Nach der Eishockey-WM in Zürich und Lausanne fällt damit auch das zweite Sport-Großereignis in der Schweiz 2020 der Pandemie zum Opfer. Die Organisatoren hatten bereits im Vorfeld der Bundesratssitzung angekündigt, dass die Rahmenbedingungen für die WM nur bei "wesentlichen Lockerungen" der aktuell geltenden Maßnahmen gegen die Eindämmung des Coronavirus gegeben seien. Zudem war die Liste jener Risiko-Länder, die für die Einreise Quarantänebestimmungen erfüllen müssen, zuletzt immer länger geworden.

"Eine Heim-WM absagen zu müssen, ist höchst bedauerlich - allein schon, wenn ich an unsere Athletinnen und Athleten denke, die um die Chance gebracht werden, sich vor Heimpublikum zu präsentieren und womöglich eine Medaille zu gewinnen", erklärte Patrick Hunger, der Präsident von Swiss Cycling, in einer Mitteilung. Es dauert aber nur vier Jahre, bis 2024 die nächsten Titelkämpfe im Nachbarland Österreichs in Szene gehen. Zürich war die Straßen-WM 2024 zugesprochen worden.

Weltverbands-Präsident David Lappartient hatte im Juli erklärt, es gebe keinen Plan B für die Titelkämpfe. Doch nun könnte sich die UCI doch kurzfristig nach einer Ersatzlösung umsehen. Nach italienischen Medienberichten zeigen die Regionen Emilia Romagna und Veneto Interesse. Die Entscheidung soll bis 1. September fallen.

Quelle: Agenturen