APA/APA (dpa)/Friso Gentsch

Kein Top-Favorit vor Saisonstart in 2. deutscher Liga

14. Juli 2022 · Lesedauer 2 min

Vor dem Start in die 2. deutsche Fußball-Liga wird ein ausgeglichener Saisonverlauf erwartet. Zwar gilt der Hamburger SV wieder einmal als Aufstiegs-Favorit, neben dem einstigen "Oberhaus-Dino" dürfen sich aber wohl fünf bis sechs weitere Clubs Hoffnungen auf die vorderen Plätze machen. Dazu kommen drei Aufsteiger mit Tradition.

Der Anpfiff zur neuen Spielzeit erfolgt am Freitag (20.30 Uhr/live Puls 24, Sky, Sat 1) mit dem Duell der beiden ehemaligen deutschen Meister und Pokalsieger Kaiserslautern und Hannover.

Die Bundesligaabsteiger SpVgg Greuther Fürth und Arminia Bielefeld (mit den Österreichern Manuel Prietl, Christian Gebauer und Benjamin Kanuric) stecken im Umbruch mit neuen Trainern, zählen aber dennoch zu den ambitionierten Clubs.

HSV: "Wir wollen aufsteigen"

Der in der Aufstiegsrelegation gescheiterte HSV gehört ebenfalls zu den Anwärtern auf einen vorderen Platz. "Wir wollen aufsteigen. Vom ersten Spieltag an heißt das für uns, unsere Spiele zu gewinnen", sagte Kapitän Sebastian Schonlau. Fürth-Coach Marc Schneider prophezeite: "Es wird ein riesiges Mittelfeld geben, aus dem alle Ambitionen haben, vorne mitzuspielen."

Chancen auf das obere Tabellendrittel werden Hannover (Louis Schaub, Lukas Hinterseer), Nürnberg und Düsseldorf (Christoph Klarer, Benjamin Böckle) eingeräumt. Auch der FC St. Pauli (David Nemeth), Darmstadt (Mathias Honsak, Emir Karic) und der SC Paderborn könnten überraschen.

17 ÖFB-Legionäre in Liga zwei 

Weniger groß sind die Erwartungen bei den Aufsteigern. Eintracht Braunschweig und der 1. FC Kaiserslautern kehren als ehemalige deutsche Meister in die Zweitklassigkeit zurück, der 1. FC Magdeburg als ehemaliger Europacupsieger und DDR-Meister schaffte zum zweiten Mal den Sprung in die 2. Bundesliga.

Vor dem Auftakt stehen bei den 18 Zweitliga-Clubs insgesamt 17 ÖFB-Legionäre unter Vertrag, womit Österreich wie schon in den vergangenen Jahren die mit Abstand meisten "Gastarbeiter" stellt. Dahinter folgt Schweden mit neun Legionären.

Quelle: Agenturen / mpa