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Kein Stockerl für ÖSV-Snowboarder im 1. Bad Gasteiner Slalom

13. Jan. 2026 · Lesedauer 2 min

Das erste von zwei Weltcup-Slalom-Rennen der Alpin-Snowboard-Elite in Bad Gastein hat mit einer Enttäuschung für das ÖSV-Team geendet. Die rot-weiß-rote Mannschaft fuhr am Dienstag beim Heim-Event geschlossen am Halbfinale vorbei. Am besten klassierte sich in seiner Abschiedssaison Benjamin Karl, der 40-Jährige wurde nach seinem Aus im Viertelfinale Sechster. Der Sieg bei den Frauen ging an Lucia Dalmasso aus Italien, bei den Männern gewann ihr Landsmann Maurizio Bormolini.

Karl besiegte im Achtelfinale seinen Teamkollegen Christoph Karner, danach kam das Aus gegen den Deutschen Stefan Baumeister. "Bad Gastein ist das Paris-Roubaix des Snowboardsports. Bad Gastein enttäuscht nie, wir haben da immer die härtesten und schwierigsten Bedingungen, wie man es auch heute wieder gesehen hat", lautete das Fazit des Olympiasiegers aus Niederösterreich im ORF TV.

Die weiteren rot-weiß-roten Athleten um Sabine und Alexander Payer sowie Andreas Prommegger scheiterten im Achtelfinale. Alexander Payer blieb bei einem wilden Sturz unverletzt. Seine Ehefrau Sabine konnte trotz Knöchelblessur starten. "Es ist besser gegangen als erwartet. Ganz glücklich kann man mit dem Ausgang nicht sein, aber so wie die Vorzeichen waren, darf ich schon mit einem Lächeln heute heimgehen", erklärte die Kärntnerin. Davos-Sieger Arvid Auner blieb bereits in der Qualifikation hängen. Am Mittwoch (16.00 Uhr) geht ein weiterer Slalom in Bad Gastein in Szene.

Zusammenfassung
  • Das ÖSV-Team verpasste beim ersten Weltcup-Slalom in Bad Gastein geschlossen das Halbfinale, bester Österreicher wurde der 40-jährige Benjamin Karl auf Rang sechs.
  • Bei den Damen siegte Lucia Dalmasso aus Italien, bei den Herren ihr Landsmann Maurizio Bormolini, während Sabine und Alexander Payer sowie Andreas Prommegger jeweils im Achtelfinale ausschieden.
  • Am Mittwoch um 16:00 Uhr steht in Bad Gastein ein weiteres Weltcup-Slalomrennen der Alpin-Snowboarder auf dem Programm.