APA - Austria Presse Agentur

Karateka Plank hat als Halbfinalistin Medaille fix

05. Aug 2021 · Lesedauer 2 min

Bettina Plank hat die sechste Olympia-Medaille für Österreich geholt. Die Karateka kämpft im Finale um Gold.

Österreichs Karateka Bettina Plank hat sich in der Kumite-Gewichtsklasse bis 55 kg der Frauen bei den Olympischen Spielen in Tokio eine Medaille erkämpft. Mit zwei Siegen, einer Niederlage und einem Unentschieden schaffte sie als Zweite im Fünferpool den Aufstieg ins Semifinale und hatte damit bereits vor den finalen Kämpfen eine Medaille sicher. Die Bronze-Medaille wird nicht ausgekämpft. Es ist das sechste Edelmetall für das ÖOC-Aufgebot.

Plank trifft um 13.22 Uhr auf die Bulgarin Iwet Goranowa.

Als Gruppenzweite ins Halbfinale

Die Vorarlbergerin hatte mit einem 2:6 gegen die japanische 2018-Weltmeisterin Miho Miyahara einen schlechten Start in den Bewerb. Sie ließ dann aber einen 4:3-Erfolg gegen die Kasachin Moldir Schangbyrbay folgen.

Beim 0:0 gegen die Ukrainerin Anschelika Terliuga konnte Plank nicht punkten, mit einem 3:1-Sieg gegen die 24-jährige Ägypterin Radwa Sayed und einem Sieg Terliugas gegen Miyahara wurde sie Gruppenzweite. 

Plank: "Bin so glücklich"

Nach ihrem überraschenden Erfolg ließ Plank den Tränen freien Lauf und fiel ihrem Trainer Juan Luis Benitez Cardenes in die Arme. Immer wieder vergewisserte sie sich beim Coach, ob die Medaille wirklich sicher sei. "Es war alles sehr knapp in unserer Gruppe. Ich muss mich jetzt sammeln und dann möchte ich noch einmal gut kämpfen", sagte die 29-Jährige zur APA.

Sie sagte, dass sie sich "von Anfang an gut auf der Matte gefühlt" habe. Die Auftaktniederlage gegen Miyahara habe sie "gut wegstecken" und "aus jedem Kampf das Beste rausholen können." Der Fokus sei immer auf der nächsten Gegnerin und nicht auf den Punkten gelegen. Die Entscheidung sei "sauknapp" gewesen. "Umso glücklicher bin ich, dass es gereicht hat", sagte die Karateka.

Quelle: Agenturen