KAC gewinnt zweite Finalpartie

14. Apr 2021 · Lesedauer 3 min

In der zweiten Finalpartie der ICE Hockey League zwischen dem KAC und dem HCB Südtirol Alperia, gehen die Klagenfurter mit einem 5:4 knapp als Sieger hervor. Österreichs Eishockey-Rekordmeister KAC ist damit auf bestem Wege, den Titel in der ICE Hockey League zu holen. Das dritte Duell steigt am Freitagabend in Bozen, PULS 24 überträgt live um 19:30 Uhr.

Die Klagenfurter gewannen am Dienstagabend in der heimischen Stadthalle mit 5:4 auch das zweite Finalspiel der "best of seven"-Serie gegen den HCB Südtirol und liegen damit schon 2:0 in Front. KAC-Matchwinner war Lukas Haudum mit einem Doppelpack. 

Der KAC machte gleich dort weiter, wo er am Sonntag beim 6:0-Kantersieg in Bozen aufgehört hatte: Johannes Bischofberger scheiterte mit der ersten Topchance an HCB-Goalie Leland Irving (2.). Doch ein Fehlpass von Lukas Haudum leitete einen Konter der Südtiroler ein, den Dennis Robertson nach Pass von Angelo Miceli perfekt ins lange Eck abschloss (8.). Das 0:1 entsprach überhaupt nicht dem Spielverlauf, wie das Schussverhältnis von 12:5 zugunsten der Gastgeber in den ersten 20 Minuten bewies.

Manuel Geier glückte aber noch 29 Sekunden vor der ersten Drittelpause nach Assist von Samuel Witting der verdiente Ausgleich (20.). Und nur 72 Sekunden nach Wiederbeginn sorgte Matt Fraser für die erstmalige Führung der "Rotjacken" an diesem Abend. Der 30-jährige Kanadier fälschte im Powerplay einen Weitschuss von Blaz Gregorc unhaltbar für Irving ab (22.).

Bozen nützte Überzahl

Auch die Gäste nützten ihre erste Überzahl, Gleason Fournier traf nach Querpass von Miceli zum 2:2 (29.). Ein Weitschuss von Lukas Haudum brachte den KAC neuerlich in Front (38.), doch zwölf Sekunden vor der zweiten Drittelpause durften die Südtiroler nach Videobeweis das 3:3 bejubeln (40.). Denn beim Treffer von Anthony Bardaro war das Tor verschoben worden. Ursprünglich entschieden die Referees auf kein Tor, widerriefen diese Entscheidung allerdings nach längerem Zeitlupen-Studium.

Zu Beginn des Schlussabschnitts musste Luca Frigo nach einem Check gegen den Kopf gleich für vier Minuten auf die Strafbank. Diese Chance ließen sich die Kärntner nicht entgehen: Nach Assist von Clemens Unterweger zog Haudum perfekt ab (44.). Das 5:3 ging dann auf das Konto von Bischofberger (55.). Bozen nahm nach einer Strafe von Thomas Hundertpfund (57.) Goalie Irving zwar früh für eine 6:4-Überlegenheit vom Eis, doch mehr als der Anschlusstreffer von Daniel Catenacci (59.) war nicht mehr drin.

"Aber ein Sieg ist ein Sieg"

"Wir sind froh, dass wir es über die Zeit gebracht und den zweiten Sieg eingefahren haben", lautete der erleichterte Kommentar von Bischofberger, der letztlich für das entscheidende Tor verantwortlich zeichnete, im Puls24-Interview unmittelbar nach Matchende. Ähnlich klang die erste Reaktion von Haudum bei Sky: "Der Sieg tut verdammt gut. Zum Glück haben wir es irgendwie rübergebracht. Die ganze Mannschaft hat super gespielt. Bozen war heute viel gefährlicher (...). Das war ein verdammt wichtiger Sieg."

KAC-Trainer Petri Matikainen sah "gute Phasen und auch wieder schlechtere" seiner Mannschaft, "aber am Ende haben wir es dann trotzdem geschafft. Wir haben intelligent gespielt, hatten wichtige Momente in der Defensive. Wir müssen uns noch verbessern, aber ein Sieg ist ein Sieg. Wir bleiben am Boden, noch können wir nicht zu träumen beginnen. Das dritte Spiel wird sehr entscheidend", betonte der Finne.

Mehr zu Eishockey auf PULS 24 finden Sie hier unter puls24.at/ice

Das dritte Spiel der Finalserie findet am Freitag in Bozen statt - live auf PULS 24 ab 19.30 Uhr.

Angela PerkonigQuelle: Redaktion / pea