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Fußball-WM 2026

Iran will die USA, aber nicht die WM boykottieren

Heute, 14:14 · Lesedauer 1 min

Der Iran will die Fußball-Weltmeisterschaft nach Worten seines Verbandschefs nicht grundsätzlich boykottieren. "Wir boykottieren die USA, aber nicht die Weltmeisterschaft", zitierte die staatliche Nachrichtenagentur Irna Verbandschef Mehdi Tadsch.

"Wir bereiten uns auf die Weltmeisterschaft vor", betonte er. Was mit einem Boykott der USA konkret gemeint ist und ob damit eine Absage möglicher Spiele in den Staaten verbunden sei, ließ er offen.

Angesichts des Krieges im Nahen Osten möchte der Iran seine drei Gruppenpartien nicht - wie bisher geplant - in den USA, sondern in Mexiko austragen. 

FIFA-Statement steht aus

Der Weltverband FIFA steht mit dem iranischen Verband in Kontakt, hat sich aber nicht konkret zu einer Verlegung geäußert. Außerdem ist völlig offen, was passieren würde, wenn der Iran die Gruppenphase übersteht.

Die Endrunde in den USA, Kanada und Mexiko beginnt am 11. Juni. In der Gruppenphase soll der Iran auf Belgien, Neuseeland und Ägypten treffen, als Spielorte sind Los Angeles und Seattle vorgesehen. 

Zusammenfassung
  • Der iranische Verbandschef Mehdi Tadsch betont, dass der Iran die Fußball-Weltmeisterschaft nicht grundsätzlich boykottiert, sondern lediglich die USA.
  • Angesichts des Nahost-Konflikts fordert der Iran, seine drei Gruppenpartien gegen Belgien, Neuseeland und Ägypten nicht wie geplant in Los Angeles und Seattle auszutragen, sondern in Mexiko.
  • Die FIFA steht mit dem iranischen Verband in Kontakt, hat sich jedoch bislang nicht zu einer möglichen Verlegung der Spiele geäußert, während die Endrunde am 11. Juni in den USA, Kanada und Mexiko startet.