Iran - Medwedew und Rublew sitzen in Dubai fest
Zuletzt hatte die ATP mitgeteilt, die Situation im Nahen Osten genau beobachten und mit Spielern und Behörden Kontakt halten zu wollen. Indes ist am Dienstag ein Tennis-Turnier in den Vereinigten Arabischen Emiraten wegen einer Sicherheitswarnung unterbrochen worden. Videos zeigen, wie Spieler sowie der Schiedsrichter nach Ertönen eines Alarms eilig den Platz verließen. Berichten zufolge sollen in der Nähe Explosionen zu hören gewesen sein. Der Grund dafür soll ein Angriff iranischer Drohnen auf die Ölanlagen in Fujairah gewesen sein.
Der Iran greift u.a. Kuwait, Katar, Bahrain, Saudi-Arabien und die Emirate an. Es sind Vergeltungsaktionen gegen Verbündete der USA, die mit Israel den Iran angegriffen hatten. Als Folge dessen wurde im Motorsport der Start der Langstrecken-WM 2026 verschoben, das für 28. März in Katar angesetzte Rennen in die zweite Jahreshälfte verschoben. Der Start erfolgt nun am 19. April in Imola. FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem meinte, dass die Sicherheit und das Wohlbefinden der Beteiligten über das April-Programm im Nahen Osten entscheiden werden.
Zusammenfassung
- Die russischen Tennisstars Daniil Medwedew und Andrej Rublew sitzen wegen gesperrtem Flughafen und Luftraum in Dubai fest und können nicht rechtzeitig zum Masters-1000-Turnier in Indian Wells reisen.
- Am Dienstag wurde ein Tennis-Turnier in den Vereinigten Arabischen Emiraten nach einer Sicherheitswarnung unterbrochen, nachdem in der Nähe Explosionen durch einen iranischen Drohnenangriff auf Ölanlagen zu hören waren.
- Als Folge der aktuellen Angriffe des Iran auf mehrere Golfstaaten wurde das ursprünglich für 28. März geplante Langstrecken-WM-Rennen in Katar auf den 19. April nach Imola verschoben.
