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Irak fordert Play-off-Verlegung für WM

Heute, 08:47 · Lesedauer 1 min

Infolge des Iran-Konflikts drängt der irakische Fußball-Verband weiterhin auf eine Verlegung des Play-off-Spiels für die Teilnahme an der Weltmeisterschaft. "Bitte helfen Sie uns bei diesem Spiel, denn wir haben momentan große Schwierigkeiten, unsere Spieler aus dem Irak herauszuholen", sagte Trainer Graham Arnold in Richtung des Weltverbandes FIFA. Der Irak soll in der Nacht auf den 1. April gegen Bolivien oder Suriname um einen der letzten Startplätze für die WM spielen.

Der Verband ist nach eigenen Angaben im ständigen Austausch mit der FIFA sowie dem asiatischen Kontinentalverband. Laut "Guardian" wurde eine Verlegung mittlerweile auch offiziell beantragt. Für den Irak wäre es nach 1986 erst die zweite Teilnahme am größten Fußballturnier der Welt.

Nach "Guardian"-Angaben habe die FIFA angeblich bereits vorgeschlagen, dass das Team eine rund 25-stündige Autofahrt in die Türkei unternehmen und von dort schließlich nach Mexiko fliegen soll. Coach Arnold soll den irakischen Verband aber angewiesen haben, der Mannschaft keine Reise auf dem Landweg zu gestatten.

Zusammenfassung
  • Der irakische Fußball-Verband fordert nach anhaltenden Sicherheitsproblemen infolge des Iran-Konflikts eine Verlegung des Play-off-Spiels für die WM-Qualifikation.
  • Das entscheidende Spiel um einen WM-Startplatz ist für die Nacht auf den 1. April angesetzt und soll gegen Bolivien oder Suriname stattfinden.
  • Die FIFA schlug dem irakischen Team eine 25-stündige Autofahrt in die Türkei als Ausweichroute vor, doch Trainer Arnold lehnt eine Reise auf dem Landweg ab.