ICE Highlights: Pustertal sichert sich letztes Play-off-Ticket, VSV fixiert CHL-Einzug

27. Feb. 2022 · Lesedauer 4 min

Der Villacher SV hat am Sonntag in der 52. und letzten Runde des Grund-Durchgangs der ICE Hockey League den Schlager gegen Leader Red Bull Salzburg mit 3:2 (0:0,1:1,2:1) gewonnen. Damit haben die Kärntner den zweiten Platz neben Salzburg in der Champions League 2022/23 sicher. Pustertal steht nach einem 3:2-Sieg in Znojmo als sechster Playoff-Teilnehmer fest.

Harju schießt "Wölfe" in die Play-offs 

Für die einzige Verlängerung sorgte das Match zwischen Znojmo und den Pustertal Wölfen. In diesem Match ging es um den letzten verbleibenden Platz in den Top 6. Nach einem 2:2 nach 60 Minuten, dauerte die Overtime aber nicht einmal eine Minute: der Pustertaler Johan Harju sorgte in der 61. für den Auswärtssieg der Wölfe, die damit sogar Fünfter der Regular Season wurden. Die "Wölfe" ziehen somit in ihrer Debüt-Saison in der bet-at-home ICE Hockey League sensationell in die Play-offs ein. Mitte des Grunddurchgangs lagen die "Wölfe" noch auf dem letzten Platz. 

Fehervar schien zu Hause gegen die Dornbirn Bulldogs eindeutig auf der Verliererstraße. Die Vorarlberger waren dank Treffern von Kevin Hancock (5.) sowie einem Doppelpack von Shawn O'Donnell (13./45.) in Szekesfehervar schon 3:0 voran. Doch die Ungarn schafften durch Tore in der 50,, 55. und 56. Minute noch den Ausgleich. Eine letztlich unbelohnte Aufholjagd, den O'Donnell scorte in der 60. Minute ein weiteres Mal - ins leere Tor zum 4:3 der Bulldogs.

Highlights: Hydro Fehervar AV 19 vs. Dornbirn Bulldogs

VSV dreht Spiel gegen Salzburg 

Auch in Villach ging es im Spitzenduell um viel, denn die Hausherren wollten sich unbedingt den zweiten Rang nach dem Grunddurchgang sichern. Nach einem 1:1 nach 40 Minuten gingen die Villacher dank Toren durch Sebastian Zauner (47.) und John Hughes (48.) mit 3:1 in Front. Doch dem Doppelschlag in kürzester Zeit folgte der Anschlusstreffer in der 49. durch Ty Loney, der schon den ersten Treffer des Spiels der Salzburger gescort hatte. Es sollte aber der letzte Torjubel in Villach sein.

Damit haben die Kärntner nicht nur das Heimrecht auch in einer möglichen Halbfinal-Serie, sondern die Teilnahme an der Champions-League 2022/23 sicher - übrigens zum zweiten Mal nach 2014. Fehervar, die drittplatzierten Ungarn, hätten am letzten Spieltag des Grunddurchgangs zwei Punkte mehr machen müssen als der VSV.

Highlights: EC GRAND Immo VSV vs. EC Red Bull Salzburg

Innsbruck siegt gegen Linz 

Eigentlich um nichts mehr ging es in der letzten Partie für Innsbrucker Haie und die Black Wings Linz, für die schon vor dem Match feststand, dass es mit der "post season" nichts mehr wird. Doch auf dem Eis ging noch einmal die Post ab. Insgesamt sieben Treffer wurden den Fans geboten, Innsbruck freute sich über einen 4:3 (1:1,0:1,3:1)-Erfolg. Den Goldtreffer beim Stand von 3:3 erzielte Lukas Bär in der 57. Minute.

Highlights: HC TIWAG Innsbruck vs. Black Wings Linz

Bozen vs. KAC in den Pre-Playoffs

Nach Abschluss der regulären Saison geht es nun im Pre-Play-off ab Mittwoch weiter. Hier geht es im best-of-three-Modus um noch zwei freie Tickets für die Viertelfinal-Phase. Der Siebente, Znojmo, hat sich die Graz99ers gepickt. Somit kommt es im zweiten Pre-Play-off-Duell zur Neuauflage des Vorjahres-Finale zwischen Meister KAC und Vize-Meister Bozen. 

Znojmo entschied sich für die derzeit wegen des Coronavirus angeschlagenen Graz99ers. Das erste Spiel soll am Mittwoch in Szene gehen, die Steirer haben allerdings noch kein grünes Licht gegeben. Die Matches gehen am 2. und 4. März sowie bei einem Entscheidungsspiel am 6. März über die Bühne. PULS 24 überträgt am Mittwoch Graz vs. Znojmo und am Freitag Bozen vs. KAC live. 

Capitals sichern sich Platz vier 

Die Vienna Capitals stellten schon im ersten Drittel im direkten Duell um Rang vier gegen Olimpija Laibach die Weichen zum Sieg. Ein Doppelschlag des Dänen Nicolai Meyer (8., 17.) brachte die Hausherren komfortabel in Führung, Joel Lowry erhöhte in der 21. Minute kurz nach der ersten Pause auf 3:0 und Matt Bradley erhöhte mit einem empty-net-Goal noch auf 4:0 (57.). Die Wiener haben damit im Viertelfinale das Heimrecht sicher.

Quelle: Agenturen / Redaktion / mpa