ICE: Black Wings Linz legen Protest ein

21. Dez. 2021 · Lesedauer 2 min

Die Black Wings Linz legen Protest gegen die Spielwertung bei der 4:5-Niederlage nach Overtime gegen die Dornbirn Bulldogs ein. Im Spiel der 29. Runde der bet-at-home ICE Hockey League gelang den Vorarlbergern vermeintlich nach Ertönen der Schlusssirene der 4:4-Ausgleich, nach dem Video-Review entschieden die Referees Daniel Rencz und Daniel Soos auf Good Goal, Kevin Hancocks Schuss soll wohl in der letzten Zehntelsekunde die Linie überquert haben.

In der Overtime schlug DEC-Kapitän Stefan Häußle zu und sorgte für die siebente Niederlage der Stahlstädter in Folge. Die Black Wings lassen das allerdings nicht auf sich sitzen, erklären in einer Presseaussendung: "In sämtlichen TV-Bildern sowie mehreren Videoaufnahmen des Klubs ist völlig klar ersichtlich, dass der Schuss erst nach dem Erklingen des Sirenentons abgegeben wurde. Die Referees entschieden noch am Eis auf kein Tor. Nach minutenlangem Videostudium revidierten die Schiedsrichter aber ihre Entscheidung und stuften den Treffer als korrekt ein."

General Manager Gregor Baumgartner zeigt sich empört: "In keiner von uns verfügbaren Kameraeinstellung ist ersichtlich, dass der Puck vor Ablauf der Spielzeit die Torlinie überquert hat. Bei vollständigem Ablauf der Spielzeit beginnt die Sirene zu heulen. In mehreren Videos ist aber klar ersichtlich, dass die Sirene bereits vor der Schussabgabe zu heulen begonnen hat."

Baumgartner weiter: "Dazu kommt auch noch die Zeit, die der Puck von der Schussabgabe bis zur Linie braucht. Weiters konnte uns seitens der bet-at-home ICE Hockey League noch niemand schlüssig erklären, welches Videosignal die Referees als Grundlage für ihre Entscheidung verwendet haben, nachdem die Schiedsrichter auf dem Eis zuerst ganz vehement auf "Kein Tor" entschieden hatten. Um die Entscheidung auf dem Eis revidieren zu können, müssen sich beide Referees zu 100% sicher sein.

Hinweis: Dieser Artikel ist zuerst auf laola1.at erschienen. 

Die Szene ab Minute 6:25 im Video

Quelle: Redaktion / Laola1.at