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Hoffen auf Härtefond - ÖEHV-Angestellte in Kurzarbeit

03. Apr 2020 · Lesedauer 2 min

Der von den Coronavirus-Pandemie-Folgen wie alle anderen Verbände ebenfalls betroffene ÖEHV erhofft sich für seine Vereine Hilfsgelder aus dem angedachten Sport-Härtefonds. Man werde sich bemühen, dass auch das Eishockey einen Anteil davon erhalte, teilte der Österreichische Eishockey-Verband (ÖEHV), der selbst 15 Angestellte in Kurzarbeit schicken musste, am Freitag mit.

Der von den Coronavirus-Pandemie-Folgen wie alle anderen Verbände ebenfalls betroffene ÖEHV erhofft sich für seine Vereine Hilfsgelder aus dem angedachten Sport-Härtefonds. Man werde sich bemühen, dass auch das Eishockey einen Anteil davon erhalte, teilte der Österreichische Eishockey-Verband (ÖEHV), der selbst 15 Angestellte in Kurzarbeit schicken musste, am Freitag mit.

"Auch der ÖEHV musste durch die Absage der Weltmeisterschaften bei Damen und Herren im April und Mai seine Mitarbeiter für die Kurzarbeit anmelden, da unsere Nationalmannschaften mit einem Schlag ihren Saisonhöhepunkt verloren haben", erklärte ÖEHV-Präsident Gernot Mittendorfer. Von der Kurzarbeit betroffen sind insgesamt 15 Personen inklusive Geschäftsführer Christian Hartl und Herrenteamchef Roger Bader.

Man sei selbstverständlich auch um Hilfe für die Clubs bemüht, denen durch den Abbruch der Saison vor dem Play-off große Einnahmen entgehen. "Daher werden wir uns intensiv darum bemühen, dass auch der österreichische Eishockeysport Zugriff auf den Härtefonds erhält. Es muss unser Ziel sein, dass unsere Mitglieder durch die derzeitigen finanziellen Engpässe nicht in ihrer Existenz bedroht werden", so Mittendorfer.

Sport-Austria-Präsident Hans Niessl hat den Soforthilfebedarf für den österreichischen Sport unlängst mit 100 Millionen Euro beziffert. Darüber habe er auch schon mit Sportminister Werner Kogler (Grüne) besprochen, so Niessl Ende der Vorwoche.

Quelle: Agenturen