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Hörl/Horst und Seidl/Waller im EM-Viertelfinale out

20. Aug. 2022 · Lesedauer 2 min

Die österreichischen Beach-Volleyballer Julian Hörl/Alexander Horst und Robin Seidl/Philipp Waller sind am Samstag in München im EM-Viertelfinale ausgeschieden. Hörl/Horst unterlagen den Tschechen Ondrej Perusic/David Schweiner mit 0:2 (-17,-19), Seidl/Waller den Polen Michal Bryl/Bartosz Losiak 1:2 (16,-20,-11). Die Sieger-Teams treffen im Semifinale aufeinander, die beiden ÖVV-Duos belegen Endrang fünf.

Perusic/Schreiner haben fast fehlerlos agiert. "Es war extrem schwer, sie haben sensationell gespielt", sagte der 39-jährige Horst nach seiner 16. EM dem ORF. "Wir waren nicht so schlecht, bis auf den Start. Aber wir haben nie wirklich Zugriff gehabt." Hörl strich das generelle Abschneiden heraus. "Grundsätzlich bin ich zufrieden, wie wir uns da präsentiert haben." Horst stimmte da ein, das Duo spielt heuer seine erste Saison: "Wenn man das ganze Bild sieht, ist es schon sensationell, dass wir ins Viertelfinale gekommen sind wie auch schon in Gstaad."

Seidl/Waller fügten Bryl/Losiak deren ersten Satzverlust im Turnierverlauf zurück, kamen in Satz zwei nach Rückstand zurück, vergaben aber einen Matchball. Im dritten Satz gab es eine schnelle 3:0-Führung der Hamburg-Sieger von vergangener Woche, da kamen die Österreicher nicht mehr heran. "Es ist sehr ärgerlich. Wir haben Matchball gehabt, leider ist dann ein bisschen der Faden gerissen", erklärte Waller. "Und im dritten haben wir nicht mehr ins Spiel gefunden. Wir haben alles aus der Trickkiste gekramt, sie haben sich dann aber auch nicht mehr überraschen lassen."

Für Seidl war die Niederlage mental begründet. "Beim Matchball habe ich einen Fehler gemacht, das hat mich leider bis Anfang des dritten (Satzes, Anm.) beschäftigt", war dem Kärntner klar. "Auf dem Niveau darf das nicht sein, da muss man dranbleiben. Wenn man im Viertelfinale Matchball hat und den nicht nutzt, ist das schon sehr bitter. Da wäre eine Medaille schon zum Greifen gewesen. Es ist echt bitter, auszuscheiden und nicht mehr spielen zu dürfen."

Im Finale der Frauen verpassten die im Vorjahr in Wien siegreichen Schweizerinnen Nina Brunner und Tanja Hüberli die Titelverteidigung. Sie unterlagen den Lettinnen Anastasija Kravcenoka/Tina Graudina 1:2 (18,-15,-11).

Quelle: Agenturen