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Hayböck in Titisee-Neustadt als Vierter bester ÖSV-Mann

09. Dez. 2022 · Lesedauer 2 min

Der Slowene Anze Lanisek hat am Freitag das Weltcup-Skispringen in Titisee-Neustadt gewonnen.

Mit 272,8 Punkten und Weiten von 133,5 und 141 Metern siegte er vor dem Polen David Kubacki (+1,3 Zähler) und dem Deutschen Karl Geiger (+3,6). Bester ÖSV-Mann war der Oberösterreicher Michael Hayböck, der als Vierter das Podest um 3,8 Punkte verpasste. Mit Stefan Kraft und Manuel Fettner, die auf den Plätzen acht und neun landeten, erreichten drei Österreicher die Top Ten.

Hayböck erleichtert

Für Hayböck, der lange mit Rückenproblemen gekämpft hat, war es das beste Weltcup-Ergebnis seit längerer Zeit. "Es war wirklich knapp Richtung Podest. Ich habe zwei wirklich sehr coole Sprünge gemacht", freute sich der Zimmerkollege von Stefan Kraft. "Es tut unendlich gut, es war viel harte Arbeit", blickte Hayböck im ORF-TV-Interview auf schwierige Zeiten wegen gesundheitlichen Problemen zurück. "Ich habe das erste Mal seit Langem einen guten Sommer gehabt, nur eine kurze Phase, in der der Rücken wieder ein bisserl gezwickt hat." Nun sieht er eine gute Entwicklung.

Drei Österreicher in Top Ten

"Drei in den Top Ten, damit sind wir zufrieden. Top Ten nehme ich immer gerne, aber es gibt noch ein paar Reserven", sagte Kraft, der damit rechnete, dass die Trainer Hayböck und ihn selbst für den Mixed-Bewerb am Samstag (11.45 Uhr/live Eurosport) nominieren. "Normal heißt es die besten zwei. Ich denke, dass Michi und ich springen werden."

Quelle: Agenturen / Redaktion / tgo