Hartberg nach 1:1 gegen BW Linz in der Meistergruppe
Das Spiel begann für die Heimischen dank eines Blackouts von David Riegler perfekt. Der Verteidiger wollte nach gut 30 Sekunden zu Nico Mantl zurückpassen, schoss den Ball aber völlig unbedrängt am verdutzten Torhüter vorbei ins eigene Tor. Dominic Vincze hatte nach einem Eckball die große Chance auf das 2:0, konnte den Ball aber nicht gut verarbeiten (8.). So brachte der erste Linzer Vorstoß den Ausgleich, ein Schuss von David Bumberger wurde von Kapitän Jürgen Heil abgefälscht (11.).
Die Linzer standen defensiv gut und setzten immer wieder zu gefährlichen Offensivaktionen an. Nico Maier verzog (13.), in der 28. Minute forderten sie erfolglos Elfmeter, nachdem Youba Diarra im Strafraum Christopher Cvetko im Zweikampf auf den Fuß gestiegen war. Auf der Gegenseite war Elias Havel nach einem weiten Auswurf von Tom Hülsmann auf und davon, sein Lupfer landete aber nur auf der Latte (35.).
Nach der Pause flachte das Spiel ab. Hartberg geriet - auch aufgrund der Ergebnisse der Konkurrenten - nicht mehr in Gefahr, das Ticket für die Meistergruppe zu verspielen. Die Elf von Manfred Schmid setzte auch die Erfolgsserie fort und hat von den jüngsten 14 Ligaspielen nur eines verloren. Blau-Weiß darf aus der Leistung Zuversicht für den Abstiegskampf ziehen, den die Linzer mit drei Punkten Rückstand auf den Vorletzten GAK starten.
Zusammenfassung
- Hartberg sicherte sich mit einem 1:1 gegen Blau-Weiß Linz zum dritten Mal nach 2020 und 2024 den Einzug in die Meistergruppe der Bundesliga.
- Das Spiel begann mit einem Eigentor von David Riegler nach nur 30 Sekunden, ehe Linz in der 11. Minute durch einen abgefälschten Schuss von David Bumberger ausglich.
- Blau-Weiß Linz startet mit drei Punkten Rückstand auf den Vorletzten GAK in die Qualifikationsgruppe und kämpft dort um den Klassenerhalt.
