APA - Austria Presse Agentur

Habesohn scheitert bei WM im Sechzehntelfinale

25. Nov 2021 · Lesedauer 2 min

Für Daniel Habesohn ist bei den Tischtennis-Weltmeisterschaften in Houston im Sechzehntelfinale Endstation gewesen. Nach seinem überraschenden Erfolg über den Japaner Koki Niwa musste sich der 35-Jährige am Freitag Wong Chun Ting aus Hongkong mit 1:4 (-8,-10,-6,3,-6) geschlagen geben. Robert Gardos war bereits zuvor in der 2. Runde hängen geblieben. Da auch alle Doppel ausgeschieden sind, ist Österreich im Kampf um die Medaillen in der entscheidenden Phase nicht mehr dabei.

Nachdem Habesohn am Donnerstag noch mit dem Triumph über die Nummer 15 der Welt und den zweifachen Olympiamedaillen-Gewinner aufgezeigt hatte, konnte er nicht mehr nachlegen. Gardos unterlag dem Japaner Shunsuke Togami 1:4 (-8,-11,-8,4,-8).

Im Doppel überstanden Gardos/Habesohn zunächst einen echten Krimi. Gegen Ibrahima Diaw/Padasak Tanviriyavechakul (SEN/THA) lagen die Österreicher bereits mit 0:2-Sätzen zurück, wehrten einen Matchball ab und siegten noch mit 3:2 (-9,-8,7,9,12). Am Donnerstag kam aber gegen die belgisch-polnische Paarung Cedric Nuytinck/Jakub Dyjas mit 1:3 (-11,-4,5,-9) das Aus.

Auch Sofia Polcanova und ihre rumänische Partnerin Bernadette Szöcs sowie Karoline Mischek mit der Engländerin Tin-Tin Ho schieden in der zweiten Runde aus. Polcanova/Szöcs mussten sich nach einem 3:0 über die Nepalesinnen Nabita Shrestha/Elina Maharjan den favorisierten Japanerinnen Kasumi Ishikawa/Miu Hirano 0:3 (-12,-8,-6) geschlagen geben. Mischek/Ho verloren gegen die Thailänderinnen Suthasini Sawettabut/Orawan Paranang ebenfalls mit 0:3 (-7,-9,-7). David Serdaroglu und Alexander Chen waren gleich zum Auftakt den Franzosen Emmanuel Lebesson/Alexandre Cassin mit 0:3 (-8,-2,-5) unterlegen.

Indes wurden die Weltmeisterschaften 2024 an Busan vergeben. Die Südkoreaner wären Ende März 2020 an der Reihe gewesen, wegen der Corona-Pandemie wurden die Titelkämpfe aber mehrmals verschoben und letztlich abgesagt. 2022 wird in Chengdu in China gespielt, 2023 in Durban in Südafrika.

Zum Nachfolger des Deutschen Thomas Weikert als Präsident des Internationalen Verbandes (ITTF) wurde Petra Sörling gewählt. Die Schwedin ist die erste Frau an der ITTF-Spitze.

Quelle: Agenturen