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Fußball: Kameruns U17-Spieler wegen Altersbetrug disqualifiziert

02. Jan. 2023 · Lesedauer 2 min

Der kamerunische Fußball wird wieder einmal von Altersbetrug erschüttert. Nachdem sich der gesamte Kader MRT-Scans unterziehen musste, wurden 21 von 30 U17-Spielern disqualifiziert.

Präsident Samuel Eto'o war bereits im Sommer daran interessiert, das "Problem" zu beheben, als 44 Spieler aus acht verschiedenen Klubs zu einer Anhörung wegen mutmaßlichen Alters- oder Identitätsbetrugs eingeladen wurden. Offensichtlich ohne Erfolg.

MRT-Scans an Spieler durchgeführt

Denn vor dem diesjährigen U17 UNIFACC-Turnier wurden die teilnehmenden Spieler zu MRT-Scans gebeten. Die Tests werden verwendet, um das Alter eines Spielers zu bestimmen, indem seine Handgelenke gescannt und das Knochenwachstum gemessen werden. Dabei wurde bei 21 von 30 kamerunischen Spielern Altersbetrug festgestellt und folglich für das Turnier disqualifiziert.

In einer kamerunischen Erklärung heißt es: „Der kamerunische Fußballverband informiert die Öffentlichkeit darüber, dass im Rahmen der Vorbereitungen für das UNIFFAC Limbe 2023-Turnier, 21 von 30 derzeit im Training befindlichen Spielern an MRT-Untersuchungen gescheitert sind. Sie wurden sofort aus der Mannschaft entfernt."

Altersbetrug ist seit langem ein Problem für den afrikanischen Fußball, da viele seiner internationalen Erfolge im Juniorenbereich durch Vorwürfe überalterter Spieler getrübt wurden. Es wurden regelmäßig Anschuldigungen erhoben, aber es gab wenig Versuche, dies von Seiten der Behörden zu untersuchen.

Thomas GolavcnikQuelle: Redaktion