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Formel 1: Schumacher nach Unfall unverletzt, aber nicht am Start

26. März 2022 · Lesedauer 2 min

Ein schwerer Unfall von Mick Schumacher hat das Qualifying für den Formel-1-Grand-Prix von Saudi-Arabien vorzeitig angehalten. Der Deutsche erlitt laut seinem Rennstall aber keine äußeren Verletzungen.

Schumacher krachte im zweiten Quali-Segment auf dem ultraschnellen Stadtkurs seitlich heftig in die Betonbegrenzung. Das Auto des Sohns von Rekordweltmeister Michael Schumacher wurde quer über die Strecke geschleudert, verlor zwei Räder und kam massiv beschädigt zum Stillstand.

Der Deutsche erlitt laut seinem Rennstall keine äußeren Verletzungen, wurde aber zur weitergehenden Abklärung in eine naheliegende Klinik gebracht. Er durfte in der Nacht noch ins Hotel zurückkehren. Gemäß Sky-Informationen war der 23-Jährige kurz vor dem Crash am Ausgang von Kurve 10 mit 274 km/h unterwegs. Am späten Abend teilte sein Team mit, dass Schumacher am Sonntag nicht starten wird.

Der siebenmalige Weltmeister Lewis Hamilton hatte zuvor erstmals seit 2009 eine Qualifikation bereits im ersten Abschnitt beenden müssen, weil er zu langsam war. Der Brite kam auf dem Jeddah Corniche Circuit nur auf den 16. Platz. "Es tut mir so leid, Leute", sagte der Mercedes-Pilot über den Teamfunk. 2017 in Brasilien hatte er nach einem Unfall keine gezeitete Runde im Qualifying fahren können.

Start trotz Raketenangriff

Nach einem Angriff der Houthi-Rebellen am Freitag auf eine Raffinerie in Jeddah, der eine riesige Rauchwolke und großen Schreck im Paddock hinterließ, standen hinter dem Rennen in Saudi-Arabien zwischenzeitlich Zweifel. Das Kollektiv der Formel-1-Fahrer, die Formel 1 und der lokale Ausrichter entschieden sich nach langen Beratungen aber dazu, das Grand-Prix-Wochenende wie geplant durchziehen.

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Quelle: Agenturen