APA - Austria Presse Agentur

Formel 1 plant Rekordkalender mit 23 Rennen

27. Okt 2020 · Lesedauer 2 min

Die Formel-1-Saison 2021 könnte mit einem Rekordkalender von 23 Grand Prix rund um den Globus aufwarten. Laut dem Fachmagazin "Auto, Motor und Sport" wurde der vorläufige Plan, der vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie viel Raum zum Improvisieren bereithalten muss, den Teamchefs am Montag nach dem Rennen in Portugal von den Formel-1-Bossen vorgestellt. Auch Weltverbands-Präsident Jean Todt war bei dem Treffen anwesend.

Wie das Fachmagazin am Dienstag berichtete, soll dem Entwurf zufolge nach drei Tagen Wintertests wie gewohnt in Australien am 21. März die neue Saison beginnen. Eine Woche später stünde bereits Bahrain am Terminplan. Über Stationen am 11. April in China und der verschobenen Premiere am 25. April in Vietnam soll die Europa-Saison am 9. Mai in Spanien beginnen. Monte Carlo und Baku sollen danach Station sein.

"Auto, Motor und Sport" zufolge soll Mitte Juni in Montreal um Punkte gefahren werden. Vor dem Start der Sommerpause nach dem 1. August plant die Formel 1 Etappen in Frankreich, auf dem Red-Bull-Ring in Spielberg, in England und Ungarn. Nach der Pause soll es Dreierpacks mit Monza, Zandvoort und Spa sowie Singapur, Suzuka und Sotschi geben. Das Finale ist traditionell in Abu Dhabi im Dezember vorgesehen.

In diesem Jahr wollte die Formel 1 eigentlich 22 Rennen austragen - so viele wie nie. Doch die Saison wurde wegen der Corona-Pandemie durcheinandergewirbelt. Die WM begann erst im Juli in Österreich mit einer Doppelveranstaltung. Zwölf Grand Prix hat die Königsklasse des Motorsports aktuell absolviert, fünf sollen mit dem Schlusspunkt am 13. Dezember in Abu Dhabi noch dazukommen.

Ob 2021 tatsächlich 23 Events ausgetragen werden können, ist wegen der Pandemie aktuell sehr fraglich. Die Formel-1-Bosse nehmen in einen provisorischen Kalender aber auch Grand Prix mit auf, die eventuell aus logistischen Gründen vielleicht nicht zu halten sind. Das hat vertragliche Gründe, die auch mit potenziellen Schadenersatzansprüchen zu tun haben.

Quelle: Agenturen