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Formel 1: Mercedes-Mann James Vowles wird neuer Williams-Teamchef

13. Jan. 2023 · Lesedauer 2 min

Das Formel-1-Team Williams hat am Freitag den bisherigen Mercedes-Chefstrategen James Vowles zum neuen Teamchef ernannt.

Die Nachfolge von Jost Capito ist endlich geklärt: Williams stellt James Vowles überraschend als neuen Teamchef vor.

Erfolgreiche 13 Jahre bei Mercedes

Der 43-jährige Brite war zuletzt 13 Jahre bei Mercedes angestellt, die letzten vier als Chefstratege und durfte nicht weniger als acht Konstrukteurs-Weltmeistertitel feiern. Einen weiteren gewann er 2009 als Rennstratege von Brawn GP, das später an Mercedes verkauft wurde.

Seine Karriere in der Motorsport-Königsklasse startete Vowles als Ingenieur bei British American Racing und Honda. Nach dem F1-Aus des japanischen Teams wurde er von Brawn GP übernommen und war federführend für die Fahrer- und Konstrukteurs-WM-Triumphe vor nunmehr 14 Jahren.

"Wir sind natürlich traurig, dass wir uns von einem so fähigen Teammitglied verabschieden müssen, aber ich zweifle nicht im Geringsten daran, dass er alle notwendigen Fähigkeiten besitzt, um ein fantastischer Teamchef in der Formel 1 zu werden", betrachtet Mercedes-Teamchef Toto Wolff den Abgang mit einem lachenden und weinenden Auge.

Vowles sieht "enormes Potenzial" bei Williams

Der neue Teamchef sagt selbst: "Es ist eine Ehre, zu einem Team mit einem so unglaublich reichen Erbe zu stoßen. Das Team ist eine Ikone unseres Sports, die ich sehr respektiere, und ich freue mich sehr auf die Herausforderung."

"Mercedes hat mich auf meinem Weg sehr unterstützt, und wir trennen uns nach über 20 Jahren Zusammenarbeit in Brackley in bestem Einvernehmen. Ich bin dankbar für alles, was Toto (Wolff, Anm.) und das Team geleistet haben, und es war eine ganz besondere Erfahrung, gemeinsam durch Misserfolge und Erfolge zu gehen", so Vowles weiter.

Williams habe ein enormes Potenzial, "und unsere gemeinsame Reise beginnt in wenigen Wochen." Am 20. Februar wird der Brite seinen Job beim Traditionsteam antreten.

ieser Artikel ist zuerst auf laola1.at erschienen

Quelle: Agenturen / Redaktion / tgo