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FIFA-Club-WM ab 2025 mit 32 Teams

16. Dez. 2022 · Lesedauer 2 min

Die nächste Fußball-Club-WM wird vom 1. bis 11. Februar 2023 in Marokko stattfinden. Das gab FIFA-Präsident Gianni Infantino bei der WM in Katar am Freitag nach einer Sitzung des Weltverband-Councils bekannt.

 Die geplante Ausweitung des Mini-Turniers solle allerdings erst später umgesetzt werden, die erste Auflage mit dann 32 Teams sei für 2025 geplant. Zudem wurde klargestellt, dass sich Infantino erst in seiner ersten Amtszeit befindet und somit bis 2031 bleiben könnte.

Real Madrid 2023 dabei

Details zur Club-WM 2025 sowie der Gastgeber und der Termin müssen noch besprochen und entschieden werden, sagte Infantino. Ursprünglich hätte bereits im Sommer 2021 ein neues Turnier mit 24 Mannschaften in China stattfinden sollen. Wegen der coronabedingten Verschiebung der EM 2020 und der Copa América um ein Jahr war das reformierte Turnier aber ebenso verlegt worden. Zudem waren die Pläne für das neue Format mit mehr Mannschaften erst einmal ausgesetzt worden. Bei der kommenden Auflage der Club-WM ist Real Madrid der europäische Vertreter als Sieger der Champions League.

Infantino vor Wiederwahl

Bei Beratungen im Council sei zudem klargestellt worden, "dass ich mich in meiner ersten Amtszeit befinde", sagte der Schweizer während einer Pressekonferenz. Er führt die FIFA seit Februar 2016 an. Im kommenden März tritt der 52-Jährige beim FIFA-Kongress in Kigali ohne Gegenkandidat zur Wiederwahl an. Dann würde seine zweite Amtszeit beginnen, sagte der Schweizer. Laut Statuten darf der FIFA-Präsident für maximal drei Amtszeiten von jeweils vier Jahren gewählt worden.

Neues Statement zu "One Love"-Binde

Infantino äußerte sich zudem noch einmal zur Causa "One Love"-Armbinde bei der WM in Katar. "Es geht nicht darum, etwas zu verbieten, sondern darum, dass man die Regeln einhält", sagte der 52-Jährige. "Auf dem Fußballplatz wird Fußball gespielt. Jeder kann seine Meinung ausdrücken, aber wenn man den Platz betritt, müssen wir den Fußball respektieren. Das ist nichts Neues." Es gehe darum, den Fußball zu schützen.

Lahm mit Kritik

Der deutsche Ex-Weltmeister Philipp Lahm kritisierte indes den FIFA-Präsidenten scharf für dessen Amtsführung. "Die FIFA hat durch den obersten Repräsentanten weiter an Glaubwürdigkeit verloren. Man hat immer mehr den Eindruck, dass Gianni Infantino nicht die beste Lösung im Sinne des Fußballs sucht und dass er schlicht nicht integer ist", sagte der Cheforganisator der EM 2024 in Deutschland dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Quelle: Agenturen / Redaktion / tgo