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EM 2022: Belgien zieht ins Viertelfinale ein

18. Juli 2022 · Lesedauer 2 min

Belgien komplettiert das Viertelfinale bei der Frauen-Fußball-EM in England.

Die Belgierinnen gewannen am Montag zum Abschluss der Gruppenphase gegen Italien das direkte Duell um den Aufstieg in Manchester mit 1:0 (0:0) und sicherten sich Rang zwei in der Gruppe D. Im Parallelspiel in Rotherham geriet Island gegen Gruppenfavorit Frankreich schon nach 43 Sekunden in Rückstand und verspielte mit einem 1:1 (0:1) den Aufstieg.

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Belgien trifft auf Schweden

Belgien, das erstmals im Viertelfinale steht, trifft nun in der K.o.-Phase am Freitag auf Schweden. Die Viertelfinal-Spiele starten am Mittwoch mit England - Spanien, am Donnerstag folgt Österreich - Deutschland und am Samstag Frankreich - Niederlande (alle Spiele 21.00 Uhr MESZ/live ORF).

Italien, nur mit Spielerinnen aus der heimischen Liga, zeigte in der Anfangsphase defensive Unsicherheiten. Danach neutralisierten sich in der ersten Hälfte beide Teams. Folglich ging es mit einem torlosen Remis in die Pause, ein Spielstand, der aufgrund des knappen Rückstands von Island für beide Teams den EM-Abschied bedeutet hätte.

Doch Belgien schlug kurz nach Wiederbeginn durch Tine de Caigny zu (49.). Italien war nun unter Zugzwang, brauchte zwei Treffer und machte Druck. Ein Schuss von Kapitänin Cristiana Girelli landete aber nur am Lattenkreuz (52.), auch einige weitere Chancen blieben ungenutzt.

Zweitschnellstes Tor der EM-Geschichte

In Rotherham setzte es für Island schon nach 43 Sekunden eine kalte Dusche. Melvine Malard brachte die Französinnen mit dem laut ORF-Statistik zweitschnellsten Tor der EM-Geschichte in Führung. Doch die Isländerinnen steckten den Blitz-Rückstand weg und hatten durch Sveindis Jonsdottir (11.), deren Kopfball die Latte streifte (11.), und Berglind Thorvaldsdottir (41.), die nach einem Patzer der französischen Torfrau überrascht war, zwei gute Ausgleichschancen in der ersten Hälfte.

In der zweiten Hälfte traf Frankreichs Sandy Baltimore (55.) nur die Stange, zudem wurden zwei Tore des EM-Mitfavoriten nach Video-Check aberkannt. In der 12. Minute der Verlängerung gelang den Isländerinnen durch ein Elfmetertor von Dagny Brynjarsdottir der Ausgleich, der aber nicht zum Aufstieg reichte.

Quelle: Agenturen / Redaktion / msp