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Eishockey WM: ÖEHV-Team erwartet Partystimmung gegen Gastgeber Finnland

20. Mai 2022 · Lesedauer 2 min

Eine Stimmung wie seit drei Jahren nicht mehr dürfen Österreichs Eishockey-Spieler am Samstag erleben. In der 13.500 Zuschauer fassenden Nokia Arena von Tampere wollen die heimischen Fans die nächste Party mit dem finnischen Team feiern.

Für das ÖEHV-Team wird gegen den Olympiasieger wohl nichts zu holen sein, wichtiger ist ohnehin das abschließende Match am Montag gegen Großbritannien. Das ändert nichts an der Vorfreude.

"Wir freuen uns grundsätzlich, gegen den Veranstalter spielen zu können. Jeder erlebt gerne ein ausverkauftes Stadion und spielt gerne gegen eine der weltbesten Mannschaften", erklärte Österreichs Teamchef Roger Bader.

Roger Bader und Thomas Raffl im PULS 24-Doppelinterview vor der WM

Gegen 17 Olympiasieger

Nur rund 18 Stunden bleiben seinem Team, um sich von der Partie gegen Lettland am (heutigen) Freitagabend zu erholen. Dann warten 17 aktuelle Olympiasieger, das zweitbeste Powerplay des Turniers und das beste Penalty-Killing mit bisher keinem Gegentreffer in Unterzahl.

"Heimfluch" soll beendet werden

Finnland peilt das zweite Double der Geschichte mit Olympiasieg und folgendem WM-Titel an, was bisher nur Schweden 2006 gelungen ist. Zudem will das Suomi-Team den "Heimfluch" beenden und bei der neunten Heim-Weltmeisterschaft endlich auch eine Medaille holen. Dafür erhielt Teamchef Jukka Jalonen weitere Verstärkung aus der NHL.

Esa Lindell und Miro Heiskanen, Teamkollegen von Michael Raffl bei den in der ersten Play-off-Runde ausgeschiedenen Dallas Stars, könnten am Freitag in die WM einsteigen.

"Suomi" als Topfavoriten 

Auch ohne das Duo, für Jalonen die vielleicht besten finnischen Verteidiger, ist Suomi bisher seiner Rolle als einer der Topfavoriten gerecht geworden. Daran ändert auch die Niederlage im Prestigeduell mit Schweden (2:3 nach Penaltyschießen) nichts. Die Zeitung "Helsingin Sanomat" bemängelte lediglich die Effizienz vor dem Tor.

Gegen die beiden krassen Außenseiter Großbritannien am (heutigen) Freitag (15.20 Uhr) und am Tag darauf gegen Österreich wird das wohl kein Problem sein.

Quelle: Agenturen / ddj