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Thiem rüstet sich nach Comeback für afrikanisches Neuland

30. März 2022 · Lesedauer 2 min

Österreichs Tennis-Star Dominic Thiem hat sich das aktuell einzige ATP-Turnier in Afrika für die Rückkehr auf die Tour ausgesucht.

Nach seiner 3:6,4:6-Auftaktniederlage bei seinem Comeback am Dienstag beim Challenger in Marbella gegen den Argentinier Pedro Cachin versucht es der 28-Jährige nächste Woche in Marrakesch eine Stufe höher und zählt da wieder zum Favoritenkreis.  Das 250er-Event gibt es seit 1990 auf der Tour, davor war es sechs Jahre ein Challenger gewesen.

"Gemischte Gefühle" bei Comeback

Am späten Dienstagabend hat Thiem noch einmal zu seinem Comeback-Gefühlen Stellung genommen. "Es war einer dieser Tage mit großen Emotionen, mit gemischten Gefühlen", schrieb der Niederösterreicher bei Instagram. "Ihr könnt euch alle vorstellen, wie glücklich ich bin, wieder auf dem Tennis-Court gewesen zu sein und das zu tun, was ich am meisten mag: Tennis spielen und das wettbewerbsmäßig. Ich habe mich wieder wie ein Spieler gefühlt. Das Ergebnis war das Bittere dabei, aber das ist nur der Beginn eines langen Wegs zurück zu meinem besten Spiel."

Wird Thiem erstmals in der rund eine Million Einwohner zählenden marokkanischen Stadt Marrakesch aufschlagen, wird es sein zweiter ATP-Auftritt in Afrika. Im April 2013 hatte sich der damals 19-Jährige in der Qualifikation des 250er-Events von Casablanca versucht, wo der Event bis 2015 bzw. vor der Übersiedlung nach Marrakesch gespielt worden war. Thiem unterlag vor acht Jahren nach zwei Siegen im Match um den Hauptbewerb dem Franzosen Marc Gicquel in drei Sätzen.

Quelle: Agenturen / mpa