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Grand-Slam-Champion

Djokovic trennt sich von mitgegründeter Spielergewerkschaft

05. Jan. 2026 · Lesedauer 1 min

Tennisstar Novak Djokovic zieht sich aus der von ihm mitgegründeten Spielergewerkschaft PTPA zurück. Er habe nach reiflicher Überlegung beschlossen, auszutreten, teilte der Serbe über seine Kanäle in den sozialen Medien mit.

"Diese Entscheidung ist begründet auf anhaltende Bedenken hinsichtlich Transparenz, Führung und der Art und Weise, wie meine Stimme und mein Image dargestellt wurden", erklärte der 24-fache Grand-Slam-Champion.

Djokovic hatte die Professional Tennis Players Association im August 2020 mit dem damaligen kanadischen Profi Vasek Pospisil gegründet.

Werte stimmen mit "aktuellen Ausrichtung der Organisation" nicht überein

Die frühere Nummer eins der Weltrangliste wollte mit der Spielergewerkschaft erreichen, dass die Interessen der Profis besser vertreten werden. "Es ist klar geworden, dass meine Werte und mein Ansatz nicht mehr mit der aktuellen Ausrichtung der Organisation übereinstimmen", schrieb der 38-Jährige. 

Welche konkreten Themen zum Bruch mit der Gewerkschaft führten, gab Djokovic in seinen Posts nicht an.

Die PTPA hatte im März vergangenen Jahres rechtliche Schritte gegen die Profi-Organisationen ATP und WTA, den Weltverband ITF und die Integritätsagentur des Sports eingeleitet und ihnen ein "Kartell" sowie ein "korruptes, illegales und missbräuchliches System" vorgeworfen.

Video: Er brachte Djokovic zum Weinen

Zusammenfassung
  • Novak Djokovic, 24-facher Grand-Slam-Champion und 38 Jahre alt, zieht sich nach eigenen Angaben aus der von ihm 2020 mitgegründeten Spielergewerkschaft PTPA zurück.
  • Djokovic begründet seinen Austritt mit anhaltenden Bedenken hinsichtlich Transparenz, Führung und der Darstellung seiner Stimme und seines Images in der Organisation.
  • Die PTPA hatte im März 2023 rechtliche Schritte gegen ATP, WTA, ITF und die Integritätsagentur eingeleitet und diesen ein "Kartell" sowie ein "korruptes, illegales und missbräuchliches System" vorgeworfen.