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Djokovic gewinnt zweiten ATP-Titel in Folge: Sieg in Astana

09. Okt. 2022 · Lesedauer 2 min

Novak Djokovic zeigt weiter ein starkes Saisonfinish auf der ATP Tour: Eine Woche nach seinem Triumph in Tel Aviv hat Novak Djokovic auch das ATP-500-Turnier in Astana in Kasachstan gewonnen. Der 35-jährige Serbe (ATP-7.) schlug im Finale den Griechen Stefanos Tsitsipas (6.) 6:3,6:4. Im Halbfinale hatte Djokovic beim Stand von 4:6,7:6(6) aus seiner Sicht von der verletzungsbedingten Aufgabe des Weltranglisten-Ersten Daniil Medwedew profitiert.

Für Djokovic war es der 90. Turniersieg seiner Karriere. Vier Spieler liegen in dieser Statistik noch vor ihm: Jimmy Connors (109), Roger Federer (103), Ivan Lendl (94) und Rafael Nadal (92). Mit dem Sieg hat Djokovic die Top 20 in der Weltrangliste per Jahresende sowie damit auch die Teilnahme an den ATP-Finals in Turin sicher. Aufgrund seines Wimbledon-Titels bzw. als aktueller Grand-Slam-Sieger reicht Djokovic für die Teilnahme am Saison-Finalturnier eine Platzierung in den ersten 20.

Beim ATP-500-Turnier in Tokio hatte zuvor in einem Duell zweier Teilnehmer am kommenden Wien-Event Taylor Fritz das reine US-Finale gegen Frances Tiafoe mit 7:6(3),7:6(2) gewonnen. Fritz schiebt sich damit im ATP-Ranking vom elften auf den neunten Rang. Zuvor hat Fritz in diesem Jahr auch die Turniere in Indian Wells (Finalsieg über Rafael Nadal) sowie Eastbourne gewonnen.

Auf der WTA-Tour bezog die polnische Weltranglistenerste Iga Swiatek ihre erste Finalniederlage in diesem Jahr sowie ihre überhaupt erst zweite in zwölf auf der Tour bestrittenen Endspielen. Die siebenfache Titelgewinnerin 2022 unterlag der tschechischen Lokalmatadorin Barbora Krejcikova in Ostrava 7:5,6:7(4),3:6, nachdem sie im zweiten Satz nur zwei Punkte vom Titelgewinn entfernt gewesen war. Für Krejcikova ist es der zweite Finalsieg en suite, eine Woche zuvor hatte sie in Tallinn triumphiert.

In Monastir (Tunesien) setzte sich die als Nummer 5 gesetzte Belgierin Elise Mertens gegen die Französin Alize Cornet klar mit 6:2,6:0 durch.

Quelle: Agenturen