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Die Internet-Reaktionen auf Diego Maradonas Tod

25. Nov 2020 · Lesedauer 3 min

Einer der größten Fußballer aller Zeiten, Diego Maradona, ist im Alter von 60 Jahren verstorben. Fans, Experten, ehemalige Klubs und Politiker trauern um das Enfant terrible des Weltfußballs.

Der Argentinier Diego Maradona war mehr als ein Fußballstar. Er war für viele Menschen ein Symbol das "juego bueno" - das schöne Spiel. Sein legendäres Tor mit der Hand - die "Hand Gottes" - bei der Weltmeisterschaft 1986 machte ihn zur Legende.

Am Mittwoch verstarb Maradona an einem Herzinfarkt. Im Internet drückten unzählige User ihre Trauer und ihr Mitgefühl aus. Eine Zusammenschau der besten Reaktionen.

Das österreichische Fußballfachmagazin "Ballesterer" bringt auf den Punkt, was Maradonas Tod bedeutet.

 

Der argentinische Fußballverband AFA trauert um den Tod einer "Legende".

Der FC Neapel, ein Ex-Verein Maradonas, schreibt auf Twitter "Für immer". Auf Facebook hat der Verein sein Profilbild auf schwarz umgestellt. 

Auch sein früherer Verein in Argentinien, die Boca Juniors, trauert.

PULS-24-Infochefin Corinna Milborn teilt auf Twitter ihr Lieblingsvideo des "Fußballhelden ihrer Kindheit".

Der FC Barcelona dankt Maradona für "alles".

Der User "alf frommer" schreibt auf Twitter, dass eine Legende wie Maradona unsterblich ist.

Maradonas Tod berührt auch die Politik. Die Parlamentsfraktion der Grünen im EU-Parlament verleiht ihrer Trauer auf Twitter Ausdruck.

Der argentinische Präsident Alberto Fernández teilt auf Twitter ein Bild, dass ihn und Maradona in einer innigen Umarmung zeigt. Er schreibt: "Du warst der Größte von allen."

Beim FC Sevilla war der Mittelfeldregisseur von 1992 bis 1993 aktiv.

Sein Debüt für den großen FC Barcelona gab der Argentinier mit 21 Jahren bei einem Freundschaftsspiel in der norddeutschen Provinz. Beim damaligen Oberligisten SV Meppen. Das Ereignis hat man dort bis heute nicht vergessen. 

Seine vorletzte Trainerstation führte Maradona nach Mexiko zu den Dorados (2018-2019). Dort bedankt man sich für die Liebe, die Maradona dort geschenkt hat. 

Für die Grünen-Politikerin Berîvan Aslan war Maradona Inspiration, als junges Mädchen in einer Bubenmannschaft zu spielen.  

In der Fachwelt wird gestritten, wer der beste Fußballer aller Zeiten waren. Bei vielen ist klar: Pele. 

Superstar Cristiano Ronaldo findet rührende Worte. 

Bei der 1:2-Niederlage Englands gegen Argentinien bei der WM 1986 erzielte Stürmer Gary Lineker den Ehrentreffer für die Three Lions. Der Konflikt beider Länder um die Falkland-Inseln lud das Viertelfinale politisch auf. Maradona ging in die Annalen des Fußballs durch seine zwei Treffer ein. Das erste erzielte er irregulär per Hand, danach rechtfertigte er sich: "Es war ein bisschen Maradonas Kopf und ein bisschen die Hand Gottes." Das zweite Tor resultierte aus einem Alleingang über eine Distanz von 60 Metern. Dieses Tor wurde in einer vom Weltfußballverband FIFA in einer durchgeführten Internetabstimmung im Jahr 2002 zum WM-Tor des Jahrhunderts gewählt.

Quelle: Redaktion / apb, rz