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Medvedev gewinnt Erste Bank Open

30. Okt. 2022 · Lesedauer 2 min

Daniil Medvedev gewinnt die Erste Bank Open 2022! Der Russe gewann am Sonntag in der Wiener Stadthalle gegen den ungesetzten Denis Shapovalov in 2:17 Stunden 4:6,6:3,6:2, wurde vom Kanadier aber am weitaus meisten in dieser Woche gefordert.

Medvedev ist durch sein Abschneiden beim ATP-500-Tennisturnier fix bei den ATP Finals in Turin dabei und verbessert sich in der Weltrangliste von Position vier auf drei. Shapovalov rückt von 19 auf 16.

Shapovalov startet furios

Für den Nordamerikaner ging es um seinen erst zweiten Titel auf der Tour, obwohl er schon einmal in den Top Ten gestanden ist. Und er startete hervorragend. Zum 2:1 nahm er Medwedew den Aufschlag ab, das war dem Russen im Turnierverlauf davor noch nicht passiert. Nur einen Breakball hatte der 26-Jährige in seinen ersten vier Partien zugelassen, den im Achtelfinale beim 6:3,6:3 im Achtelfinale gegen Lokalmatador Dominic Thiem abgewehrt. Shapovalov aber legte mit einer hervorragenden Returnleistung zum 4:1 nach und servierte später zur Satzführung aus.

Medvedev war zumindest ein Rebreak gelungen und hat damit gezeigt, dass er sich nicht so einfach geschlagen geben will. Er nahm seinem Gegner zunächst auch im zweiten Durchgang das Service ab, doch Shapovalov war als Rückschläger immer am Drücker und nutzte seine sechste Chance zum Rebreak. Medvedev fand aber noch einmal eine Antwort und den Weg zum Satzausgleich. Ein Break zum 2:1 war schließlich die Vorentscheidung. Der bemühte, von seinem Landsmann Peter Polansky betreute Shapovalov wehrte sechs Matchbälle ab, kam aber nicht mehr heran.

Zweiter Saisontitel für Medvedev

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Es ist Medvedevs zweiter Titel heuer nach jenem Anfang August in Los Cabos in Mexiko und sein insgesamt 15. auf der Tour. 14 davon gelangen dem US-Open-Sieger von 2021 auf Hartplatz, je sieben indoor und outdoor. Im Head-to-Head erhöhte Medvedev auf 4:2, Shapovalov gelang nach drei 0:2-Niederlagen in Folge zumindest wieder ein Satzgewinn gegen den Ex-Weltranglisten-Ersten. Medvedev verpasste es, als heuer insgesamt dritter Spieler nach Nick Kyrgios (AUS/Washington) und Taylor Fritz (USA/Eastbourne) einen Titel ohne Break gegen sich zu holen.

Zuvor hatten in der Wiener Stadthalle überraschend die Österreicher Alexander Erler und Lukas Miedler den Titel in der Doppelkonkurrenz geholt.

Quelle: Agenturen