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Däne Cort Nielsen gewann 16. Vuelta-Etappe vor Roglic

Der Däne Magnus Cort Nielsen hat sich am Freitag den Sieg in der 16. und drittletzten Etappe der 75. Spanien-Radrundfahrt gesichert. Der 27-Jährige setzte sich nach 162 km von Salamanca nach Ciudad Rodrigo vor Primoz Roglic durch. Der Slowene baute dank der Zeitgutschrift seine Gesamtführung vor Richard Carapaz (ECU) vor der letzten Bergetappe am Samstag um sechs auf 45 Sekunden aus. Felix Großschartner behielt als Tages-Sechster den siebenten Gesamtrang.

Am Samstag wird auf 178 Kilometern zur Bergankunft auf dem Covatilla-Pass (1.965 m) die Entscheidung um den Gesamtsieg fallen. Auf dem 16. Abschnitt brauchte das Jumbo-Team des Vorjahressiegers Roglic bis zum Finale nicht in Erscheinung zu treten, andere Rennställe übernahmen die Nachführarbeit hinter einer Ausreißergruppe. Der Zweite der heurigen Tour de France kann im finalen Showdown zudem auf ein stärkeres Team setzen als Ex-Girosieger Carapaz bei Ineos.

Der Oberösterreicher Großschartner schaffte es in der auf rund 30 Fahrer geschrumpften ersten Gruppe ins Ziel und war im Sprint neuerlich vorne dabei. Sein Top-Ten-Platz in der Gesamtwertung war durch 3:31 Minuten abgesichert. Der sechstplatzierte Wout Poels (NED) lag 59 Sekunden vor dem 26-jährigen Bora-Profi.

"Am Ende gab es ein recht dezimiertes Feld. Ich habe versucht, zu diesem Zeitpunkt keinen Fehler zu machen und nicht abzureißen zu lassen, was ziemlich stressig war", erklärte Großschartner in einer Aussendung. "Da musste ich vielleicht viel investieren, aber letztlich wollte ich meine Position sichern. Das Timing am Schluss war wohl nicht perfekt. Aber im Großen und Ganzen war es ein guter Tag und ich freue mich auf morgen."

ribbon Zusammenfassung
  • Der Däne Magnus Cort Nielsen hat sich am Freitag den Sieg in der 16. und drittletzten Etappe der 75. Spanien-Radrundfahrt gesichert.
  • Der 27-Jährige setzte sich nach 162 km von Salamanca nach Ciudad Rodrigo vor Primoz Roglic durch.
  • Der Slowene baute dank der Zeitgutschrift seine Gesamtführung vor Richard Carapaz (ECU) vor der letzten Bergetappe am Samstag um sechs auf 45 Sekunden aus.