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Biathletin Zdouc verpasst olympischen Mixed-Bewerb

02. Feb. 2022 · Lesedauer 2 min

Der Auftakt in die olympischen Biathlon-Bewerbe geht am Samstag ohne Österreichs Nummer zwei im Frauen-Team über die Bühne. Die Anreise der zuletzt am Coronavirus infizierten Dunja Zdouc nach Peking verzögert sich nach einem "nicht so optimalen Test" neuerlich, wie Cheftrainer Markus Fischer am Mittwoch erklärte. Die Kärntnerin Zdouc komme nun voraussichtlich erst am Samstag (5. Februar), dem Tag des Mixed-Bewerbs, in Zhangjiakou an.

Laut Verbandsangaben ist Zdouc corona-negativ, allerdings war ihr Ct-Wert für China zuletzt zu niedrig. Das bestätigte auch Zdouc gegenüber der Kleinen Zeitung und sprach von einem wahren Albtraum. "Es ist alles so unverständlich. Ich hatte hintereinander zwei negative Tests, mit einem Wert weit über 40. Und jetzt war wieder einer dabei, der nicht passt. Der heutige Ct-Wert war knapp unter 35. Es ist anstrengend, mühsam, ich mache gerade einen Albtraum durch, dabei fühle ich mich körperlich so fit und ich will ja nur meinen Sport ausüben", erklärte Zdouc.

Sie sei genesen und negativ und habe quasi nur noch tote Viruszellen in sich. "Der ÖOC-Arzt meinte, da ich jetzt jeden Tag getestet werde, ist es möglich, dass an einem Tag mehr ausgeschieden wird und wenn das Staberl genau dort misst, dann ist der Wert wieder niedriger."

In der Besetzung David Komatz, Simon Eder, Lisa Hauser und Zdouc hatte Österreichs Team vor einem Jahr im Mixed-Bewerb mit WM-Silber hinter Topfavorit Norwegen überrascht. Wer nun neben Hauser die Frauen-Agenden übernehmen wird, wollte Fischer noch nicht verraten. Julia Schwaiger gilt als wahrscheinlichste Kandidatin. Doch auch Katharina Innerhofer sei eine Möglichkeit, so Fischer vor dem ersten Formcheck mit etwas höherer Intensität am Mittwoch.

Quelle: Agenturen