APA - Austria Presse Agentur

Beide Cross-Country-Titel bei Leogang-WM an Frankreich

10. Okt 2020 · Lesedauer 1 min

Favoritin Pauline Ferrand-Prevot und Jordan Sarrou haben am Samstag in Leogang für französische Mountainbike-WM-Triumphe im Cross-Country gesorgt. Topfavoritin Ferrand-Prevot holte ihren bereits drittes WM-Gold in der Olympiadisziplin, Sarrou im Anschluss bei leichtem Regen seine erste Einzelmedaille überhaupt. Mit Loana Lecomte ging der Sieg im Rennen der weiblichen U23 ebenfalls an Frankreich.

Für die besten österreichischen Ergebnisse in der Eliteklasse sorgten Elisabeth Osl als 24. bzw. Maximilian Foidl an der 34. Stelle. In Abwesenheit der erkrankt ausgefallenen ÖRV-Medaillenhoffnung Laura Stigger war in der U23 Anna Spielmann als 13. die schnellste ÖRV-Fahrerin.

Im Frauen-Rennen wiederholte Pauline Ferrand-Prevot satte 3:01 Minuten vor der Südtirolerin Eva Lechner und der Australierin Rebecca McConnell in souveräner Manier ihren Vorjahreserfolg. Für die mit Olympiasieger Julien Absalon liierte 28-Jährige ist es der dritte WM-Erfolg nach 2015 und 2019. Das Multitalent gewann 2014 auch schon Straßen-WM-Gold, in der damaligen Saison fuhr sie auch im Cyclocross zum Titel.

Bei den Herren ließen einige Topstars wie Titelverteidiger und Achtfach-Weltmeister Nino Schurter (SUI/9.) aus. Der im Weltcup noch nie siegreiche Sarrou fuhr hingegen auf der neuen Strecke mit steilen Anstiegen und schlammigen Bergabpassagen deutlich vor dem Schweizer Mathias Flückiger (+0:45 Min.) souverän zum Sieg. Bronze ging an seinen Landsmann Titouan Carod (0:55).

Zum Abschluss der ohne Zuschauer und unter strengen Corona-Sicherheitsmaßnahmen ausgetragenen WM stehen am Sonntag die Medaillenentscheidungen im Downhill mit der Salzburger Sieganwärterin Valentina Höll auf dem Programm.

Quelle: Agenturen